Südtiroler starb bei neuer Sportart Speedriding

Beim Speedriding ist am Dienstag ein 32-jähriger Einheimischer am 2.781 Meter hohen Hirzer im Südtiroler Burggrafenamt ums Leben gekommen. Der Hobbysportler stürzte über eine Rinne, nachdem sich nach Angaben der Bergrettung Meran offenbar sein Schirm nicht oder nur teilweise geöffnet hatte.


Bei der neuen Sportart handelt es sich um eine Kombination aus Gleitschirmfliegen und Steilabfahrt mit Tourenskiern. Der Verunglückte war mit einem Freund auf Tourenskiern zunächst zum Hirzer aufgestiegen. Von dort aus fuhr der Begleiter mit den Skiern ab. Der 32-Jährige hingegen startete mit den Skiern über eine Steilrinne in Richtung Sauerloch ober der Hirzeralm. Dabei sollte sich der Schirm während der Abfahrt durch den Fahrtwind öffnen, was aber wegen eines technischen Fehlers offenbar nicht oder nur teilweise erfolgte.

Statt mit dem Schirm abzuheben und zu Tal zu schweben, stürzte der Südtiroler bis zum Fuß der Rinne, wo er tot liegen blieb. Sein Begleiter erreichte mit den Skiern die Unfallstelle, konnte aber nur mehr den Tod feststellen und Alarm schlagen.

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