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Süd- und Osteuropa: Verkehrsunfallrisiko für Urlauber erhöht

Kroatien zählt zu den Lieblingsreisezielen der Österreicher - auf dem Weg dorthin ist jedoch Vorsicht geboten.
Kroatien zählt zu den Lieblingsreisezielen der Österreicher - auf dem Weg dorthin ist jedoch Vorsicht geboten. ©pixabay.com (Sujet)
Italien und Kroatien gehören zu den beiden beliebtesten Urlaubsländer der Österreicher. Dort ist jedoch auch das Risiko höher, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken.

In den beiden beliebtesten Urlaubsländern der Österreicher, Italien und Kroatien, ist das Risiko höher, tödlich im Straßenverkehr zu verunglücken als in Österreich. So gab es in Italien und Kroatien 55 bzw. 77 Verkehrstote pro Million Einwohner im Jahr 2018, informierte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ). In Österreich waren es 46 Tote.

Österreich im europäischen Mittelfeld

Damit befindet sich die Alpenrepublik in etwa im europaweiten Mittelfeld, berichtete der VCÖ unter Berufung auf Daten der Europäischen Kommission. Weit sicherer ist der Straßenverkehr in Norwegen mit 20 Toten pro Million Einwohner, der Schweiz (27), Großbritannien (28) und Dänemark (30). Besonders schlecht ist es um die Verkehrssicherheit in Rumänien bestellt. Dort starben 96 Menschen pro Million Einwohner im Jahr 2018. Es folgen Bulgarien (88), Lettland (78) und Kroatien (77).

Die Anzahl der Verkehrstoten lässt sich laut VCÖ mitunter auf die Verkehrsregeln in den jeweiligen Ländern zurückführen. "In der Schweiz gilt auf Autobahnen Tempo 120 und beim Übertreten von Tempolimits gibt es nur eine sehr geringe Toleranzgrenze. Die Ortsgebiete sind in der Regel verkehrsberuhigt, allein in der Hauptstadt Bern gibt es mehr als 100 Begegnungszonen", listete VCÖ-Sprecher Christian Gratzer einige Gründe für die hohe Verkehrssicherheit des Nachbarlandes auf. Auch in Norwegen gelten strengere Regeln als in Österreich: Auf Freilandstraßen gilt Tempolimit 80, auf Autobahnen darf maximal mit 100 km/h gefahren werden. Ein Auto darf dort mit höchstens 0,2 Promille an Alkohol im Blut in Betrieb genommen werden.

Österreich: Fast zwei Drittel reisen im Sommer mit dem Auto

Fast zwei Drittel der Sommerurlaubsreisen werden von Österreichern mit dem Auto bewältigt. Im Vorjahr führten 40 Prozent der rund 4,2 Millionen Auslandsreisen die Österreicher im Sommer nach Italien und Kroatien. Falls die Möglichkeit gegeben ist, sollten öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden - diese sind nicht nur sicherer, sondern auch klimaverträglicher als Autos, riet der VCÖ für Urlaubsreisen.

(APA/Red)

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