Suche nach Lösungen bei Syrien-Konferenz in Wien
Ziel ist die Benennung von 20 bis 25 Mitgliedern für zwei Kommissionen zu politischen Reformen und Sicherheitsfragen. Knackpunkt ist aber der Abgang des syrischen Machthabers Bashar al-Assad. Während der Westen seit langem darauf besteht, weil er den Präsidenten als Hauptverantwortlichen für den Bürgerkrieg mit inzwischen 250.000 Todesopfern ansieht, hält Moskau ihm die Treue.
Teilnehmer aus 17 Ländern bei Syrien-Konferenz in Wien
Neben den UNO-Vetomächten USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich nehmen u.a. auch Deutschland, der Iran und Saudi-Arabien an den Gesprächen teil. Vertreter aus Syrien selbst sitzen nicht mit am Tisch. US-Außenminister Kerry kam bereits am Freitagabend in Wien an. Der Syrien-Krieg, der sich 2011 aus Massenprotesten gegen das Polizei- und Geheimdienstregime Assads entwickelte, ist der Hauptauslöser der größten Flüchtlingsbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg.
(apa/red)