Suche nach Aquamarin-Skulptur - Verhaftung

Symbolbild &copy Bilderbox
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Die Suche nach der weltgrößten Aquamarin-Skulptur „Poseidon“, die vor mehr als zwei Jahren in einem Zürcher Speditionslager verschwunden ist, könnte bald ein Ende haben - 42-jähriger Bauunternehmer in Haft.

Wie die Tageszeitung „Die Presse“ in ihrer Donnerstagausgabe meldet, ist Ende der Vorwoche im Wiener Landesgericht ein 42-jähriger Bauunternehmer verhaftet worden, der unter dem Verdacht steht, den Stein veruntreut sowie in Zusammenhang mit der Skulptur einen Betrug begangen zu haben.

Das Kunstwerk selbst wird in den USA vermutet, wo der Bauunternehmer es auch zum Verkauf angeboten haben soll, berichtet die „Presse“. Untreue wird dem 42-Jährigen vorgeworfen, weil er Verfügungsgewalt über den Stein hatte. Diese soll er missbraucht haben. In Zusammenhang damit soll er gefälschte Papiere verwendet haben, was den Tatbestand des Betrugs darstellen würde. Laut dem Eigentümer, dem Kunstsammler Josef Long, hätte die Skulptur vor mehr als zwei Jahren nach Japan zu einer Ausstellung gebracht werden sollen.

Der Bauunternehmer wurde am Freitag laut Presse in einem Saal des Wiener Landesgerichts für Zivilrechtssachen verhaftet. Dort war der Verdächtige in einer anderen Causa als Beschuldigter in einem Zivilprozess geladen, in einer Verhandlungspause erfolgte der Zugriff.

Er könne „keine Straftatbestände erkennen“, sagte Werner Tomanek, der Anwalt des inhaftierten Unternehmers, zur „Presse“. Der Advokat weiter: „Es dürfte kein Problem sein, die Skulptur schon sehr bald herbeizuschaffen.“ Tomanek erinnerte daran, dass „mein Mandant eine Vollmacht hatte, über den Stein zu verfügen“.

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