"Studienplätze an der FH Vorarlberg werden ausgebaut"

Die weitere Entwicklung der Fachhochschule Vorarlberg stand am Montag (9. September) bei einem Arbeitsgespräch zwischen Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle, Landeshauptmann Markus Wallner und dem für Wissenschaft und Weiterbildung zuständigen Landesrat Harald Sonderegger im Mittelpunkt. Mit ihren Angeboten in Studium, Forschung und Weiterbildung leiste die Einrichtung einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsgestaltung des Landes und für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts, betonten Wallner und Sonderegger beim Treffen.


Schwerpunkt im naturwissenschaftlich-technischen Bereich

Gerade Absolventinnen und Absolventen von naturwissenschaftlich-technischen Fächern, in Vorarlberg insbesondere aus den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik, werden von Wirtschaft und Industrie nach wie vor dringend gesucht. Die zusätzlichen Plätze an der FHV werden zielgerichtet in den nachgefragten Bereichen geschaffen, so Wallner: “Die enge Zusammenarbeit der FHV mit der regionalen Wirtschaft ist ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Entwicklung.” Neu im Angebot ist im Herbstsemester der Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft. Für die 30 Studienplätze des Masterstudiums, das berufsbegleitend durchgeführt wird, hatten sich fast doppelt so viele Bewerberinnen und Bewerber angemeldet.

Wissenschafts- und Forschungsminister Töchterle unterstrich im Arbeitsgespräch die positive Weiterentwicklung der Fachhochschule Vorarlberg. Mit dem Studienplätze-Ausbau leiste der Bund einen wichtigen Beitrag. Töchterle: “Die FH Vorarlberg zeichnet sich durch ihre Praxisnähe und gelingende Kooperationen mit der Wirtschaft aus, die sowohl für den Wissenschafts- als auch Wirtschaftsstandort Vorarlberg zentral sind”.

Pädagogische Hochschule Vorarlberg nutzt neue Perspektiven

Angesprochen wurde beim Arbeitstreffen auch die weitere Entwicklung der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg. Mit der vorgenommenen Einrichtung einer gemeinsamen Professur für Elementarpädagogik, der erst zweiten in Österreich, beschreiten die Pädagogische Hochschule Vorarlberg und die Universität Innsbruck neue Wege in der Ausbildung der Pädagoginnen und Pädagogen. Landeshauptmann Wallner sieht darin beachtliche Entwicklungschancen für beide Seiten. Der Wissenschaftsminister lobte das Engagement der PH Vorarlberg im Rahmen dieser neu konzipierten Pädagoginnen- und Pädagogenausbildung: “Die PHV in Feldkirch kooperiert erfolgreich mit der Universität Innsbruck und zeigt, welchen Mehrwert dieses durch die neue Lehrerbildung angeregte enge Zusammenwirken für angehende Lehrerinnen und Lehrer hat”.

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OTS0159 2013-09-09/13:56

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