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Studenten-Demo gegen "Morbus Bologna"

Studentendemo am Europaplatz
Studentendemo am Europaplatz ©APA
Rund 2.000 (laut Polizei) bis 3.000 (laut Österreichische HochschülerInnenschaft) Personen haben sich Donnerstag Nachmittag beim Westbahnhof versammelt, um gegen das neue Bologna-Studiensystem und die Jubiläumskonferenz zu zehn Jahren Bologna-Prozess am Donnerstag und Freitag in Budapest und Wien zu demonstrieren.
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Die Studentenprotestbewegung wird bei der Aktion unter dem Motto “Bologna Burns” von 63 Organisationen unterstützt, darunter die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH), die Globalisierungskritiker von Attac, die Wiener Grünen, Gewerkschaftsvertreter und mehrere sozialistische und kommunistische Verbände.

Unterstützt wurden die Demonstranten u.a. vom Grünen Bildungssprecher Harald Walser und dem Grünen Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald, die sich in den Demozug mischten. In diesem waren Transparente wie “Morbus Bologna. Widerstand schützt”, “Burning University. Make Bologna History”, “Fick die Uni, fick den Staat, fick Kapitalismus” oder einfach “Bologna stinkt” zu lesen. Die Sprachen bei der Auftaktkundgebung waren bunt gemischt. Zu hören waren Teilnehmer u.a. aus Italien, Spanien, Deutschland, Serbien, Griechenland, Frankreich und der Türkei.

Nach der Auftaktkundgebung wollen die Studenten über die Mariahilfer Straße und die ehemalige 2er-Linie zum Hauptgebäude der Universität Wien und von dort zum Burgtor ziehen. Dort soll zwischen 17.00 und 18.00 Uhr die Abschlussveranstaltung stattfinden, anschließend wollen die Demonstranten durch Straßenblockaden den Ministern der 46 Bologna-Teilnehmerstaaten den Weg in die Hofburg versperren.

Laut der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) der Uni Graz sind auch rund 120 Personen per Bus aus der Steiermark angereist. “Wir stehen vor einem Studiensystem, das sich nur mehr nach der Verwertbarkeit von Studium und Forschung orientiert und Menschen zu Produkten, die mit Wissen angereichert werden, degradiert. Was fehlt, ist der Freiraum für Studierende”, begründet der Grazer ÖH-Vorsitzende Cengiz Kulac die Teilnahme.

Wegen der zu erwartenden Proteste hat die Polizei das Areal rund um den Veranstaltungsort in der Hofburg zwischen Oper und Burgtheater großräumig gesperrt. Polizei und ÖAMTC warnen vor Staus, auch bei öffentlichen Verkehrsmitteln werden Einschränkungen erwartet.

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