Streit um Kochlöffel eskaliert: Mitbewohner mit Messer verletzt

Angeblich Streit um Kochlöffel: Mann verletzte Mitbewohner mit Messer.
Angeblich Streit um Kochlöffel: Mann verletzte Mitbewohner mit Messer. ©pixabay.com (Symbolbild)
Ein 25-Jähriger soll am Donnerstagabend in Wien-Margareten seinen 26-jährigen Mitbewohner mit einem Messer geschnitten haben, weil die beiden wegen eines Kochlöffels in Streit geraten waren.

Laut Polizeisprecher Mohamed Ibrahim rückte die Exekutive gegen 20.45 Uhr in die Wohnung in der Ramperstorffergasse in Wien-Margareten aus. Dort bemerkten sie den 26-jährigen somalischen Staatsbürger mit einer Schnittwunde am Arm.

Streit eskalierte offenbar wegen fehlendem Kochlöffel

Sein ein Jahr jüngerer Landsmann wurde als mutmaßlicher Täter festgenommen. Die Angaben der beiden waren reichlich unklar. Einer gab an, es sei um einen Kochlöffel gegangen, den einer der beiden nicht in der Küche gefunden habe. Als er seinen Kompagnon fragte und dieser keine befriedigende Auskunft geben konnte oder wollte, sei es zum Streit gekommen. Ibrahim zufolge hegen die Beamten aber einige Zweifel an dieser Version.

Mitbewohner in Wien mit Messer geschnitten

Der 26-Jährige soll den Jüngeren jedenfalls gewürgt haben. Dieser befreite sich und schnitt den Kontrahenten mit einem Messer. Der 25-Jährige wurde festgenommen, die Beamten sprachen ein Betretungs- und Annäherungsverbot gegen ihn aus.

(APA/Red)

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