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Stiftung Maria Ebene trennt sich von Chefarzt Willis

Die Stiftung Maria Ebene trennte sich von Dr. Michael Willis.
Die Stiftung Maria Ebene trennte sich von Dr. Michael Willis. ©VOL.AT/Rauch
Das Kuratorium der Stiftung Maria Ebene hat beschlossen, sich von Primar und dem ärztlichen Leiter, Dr. Michael Willis, zu trennen. Erst vor zwei Jahren hatte er den Posten übernommen.
Neuer Chefarzt Willis

Dieser Entschluss sei nach reiflicher Überlegung getroffen werden. Die Gründe der Trennung will die Stiftung Maria Ebene aus Rücksicht auf alle Beteiligten intern halten. Wie die "VN" aber berichten, sollen "Unzulänglichkeiten" in der Personalführung zu diesem drastischen Schritt geführt haben.

Mobbing-Vorwürfe

Angeblich sollen unzufriedene Mitarbeiter den Stein ins Rollen gebracht werden. Sie beschwerten sich offenbar über die schlechte Kommunikation zwischen Belegschaft und Chefarzt, sogar von Mobbing soll die Rede gewesen sein. Als Beschäftigte reihenweise kündigten, und keine Annäherung mehr möglich war, zogen die Verantwortlichen die Reißleine.

Als Verantwortliche für die Leitung der Stiftung Maria Ebene sind der Präsident und der Vorstand darum bemüht, für einen ungestörten Betrieb zu sorgen. Dr. Kirsten Habedank als aktuelle stellvertretende geschäftsführende Oberärztin übernimmt vorübergehend die ärztliche Verantwortung für die Stiftung und das Krankenhaus Maria Ebene. Die Suche nach einem neuen Primararzt hat bereits begonnen, eine entsprechende Ausschreibung soll laut Stiftung schnellstmöglich gestartet werden. Dr. Willis war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Landesrätin Rüscher bietet Unterstützung an

"Ich bin von diesem Entschluss überrascht und bedaure, dass kein anderer Lösungsweg gefunden werden konnte. Da derartige Entscheidungen nie leichtfertig und immer im Team vor Ort getroffen werden müssen, nehme ich das Handeln der Stiftung akzeptierend zur Kenntnis", so Rüscher.

Nun gehe es im Interesse aller Beteiligten im Krankenhaus Maria Ebene darum, eine gute Nachfolge zu finden. "Maria Ebene ist als unverzichtbarer Bestandteil des Suchthilfeangebotes ein wichtiger Partner des Landes. Daher werden wir der Stiftung bei Bedarf gerne unterstützend zur Seite stehen, um eine geeignete Persönlichkeit für die Leitung zu finden."

(Red.)

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