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Österreich fliegt Italiener aus

&copy Bundesheer
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Wenn Österreicher im Ausland in Schwierigkeiten geraten, müssen sie sich selbst durchschlagen oder allfällige Auslagen des Ministeriums ersetzen. Dafür fliegt das österreichische Bundesheer fröhlich Dänen und Italiener aus.

Eine Hercules-Transportmaschine des österreichischen Bundesheeres wird 30 Italiener und einige Dänen, die vor den israelischen Bombardements aus dem Libanon mit einer Fähre nach Zypern geflüchtet waren, am Dienstag nach Wien-Schwechat fliegen. Das sagte die Sprecherin des Außenministeriums in Wien I., Astrid Harz. Ursprünglich hätten auch 19 Österreicher an Bord des Schiffes sein sollen. Aus Sicherheitsgründen hatte der Kapitän in der Nacht auf Dienstag den Hafen in Beirut aber vorzeitig verlassen müssen – ohne die Passagiere aus Österreich an Bord.

“Solidaritätsflug”

Nachdem man keine Österreicher in Larnaca in Empfang nehmen konnte, werde man nun einen „EU-Solidaritätsflug” durchführen, kündigte Harz an. Die Maschine mit den italienischen und dänischen Libanon-Flüchtlingen werde um 14.00 Uhr (MESZ) in Zypern starten und am Dienstagabend gegen 19.00 Uhr MESZ in Wien landen. Außerdem sei in der Früh wieder ein Bus der österreichischen Botschaft in Beirut Richtung syrische Hauptstadt Damaskus aufgebrochen – mit weiteren 19 österreichischen Heimkehrern, so die Sprecherin.

“Gewisse Enttäuschung” bei zurückgelassenen Österreichern

Jene 19 Österreicher, die nicht mit dem von Frankreich gecharterten griechischen Schiff nach Zypern reisen konnten, sind zunächst in Beirut geblieben und sollen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mit weiteren EU-Bürgern die nächste Fähre nehmen. „Wir bemühen uns mit den Franzosen, die größtmögliche Anzahl von Österreichern auf dieses Schiff zu bringen”, sagte Harz.

Bei den zurückgebliebenen Flüchtlingen sei zunächst „eine gewisse Enttäuschung” zu spüren gewesen – jeder habe aber auch verstanden, dass das Schiff verfrüht ablegen musste, erzählte die Sprecherin. Die meisten Betroffenen haben sich inzwischen wieder in ihre Unterkünfte in Beirut begeben oder sind in einem französischen Camp am Hafen aufgenommen worden.

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