Startschuss für Übergangspflege "Fit für daheim" in Dornbirn

In Kooperation mit dem Land Vorarlberg, der Stadt Dornbirn und SeneCura startet die erste Einrichtung für rehabilitative Übergangspflege in Vorarlberg. Ab Juli 2014 bietet sie 22 älteren Personen ein Zuhause auf Zeit. "Die Übergangspflege richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die nach einem Krankenhausaufenthalt für eine gewisse Zeit Unterstützung und Therapie benötigen, um wieder fit für den Alltag und das Leben in den eigenen vier Wänden zu werden", sagte Landesrätin Greti Schmid bei der heutigen (Freitag, 21. März) Vorstellung des Projekts in Dornbirn.


Nachnutzung für ehemaliges Pflegeheim

Für die Stadt Dornbirn bietet dieses Modell eine wichtige Ergänzung sowohl für das Krankenhaus als auch für das “Case Management” der Stadt. “Wir erhalten eine wichtige zusätzliche Einrichtung, die auch von den älteren Patientinnen und Patienten unseres Krankenhauses genutzt werden wird”, freut sich Bürgermeisterin Andrea Kaufmann über die rasche Nachnutzung des ehemaligen Pflegeheims. Ergänzt wird dieses Angebot durch die im Erdgeschoss eingerichtete Arztpraxis sowie die ebenfalls im Gebäude untergebrachte Nachsorgestation des Krankenhauses. Belebt wird das Haus ab Herbst zudem durch helles Kinderlachen: die Stadt wird im zweiten Obergeschoss eine Kinderbetreuung einrichten. Bürgermeisterin Kaufmann: “Dass sich im ehemaligen Pflegeheim die Generationen begegnen werden, entspricht ganz unserem Konzept und macht das Projekt noch attraktiver – ganz im Sinne der familienfreundlichen Stadt Dornbirn.”

Pilotprojekt bis 2016

Das Pilotprojekt “Übergangspflege” wird für die Dauer von zweieinhalb Jahren von Juli 2014 bis Ende 2016 geplant. Als Betreiber steht die SeneCura zur Verfügung, die bereits österreichweit über gute Erfahrungen im Bereich der Rehabilitativen Übergangspflege verfügt. “Die Übergangspflege ist eine rehabilitative Pflege und Betreuung im Ausmaß von bis zu maximal drei Monaten. Im Rahmen der rehabilitativen Übergangspflege werden vorwiegend Patientinnen und Patienten betreut, die aus unfallchirurgischen, orthopädischen, chirurgischen, internen oder neurologischen Abteilungen aus dem Krankenhaus entlassen werden”, so Regionalleiter Wolfgang Berchtel von der SeneCura. Die häufigsten Krankheiten sind Knochenbrüche, Gelenksoperationen und leichte Schlaganfälle. Bei einem speziellen Mobilitätstraining macht sich das Team mit den Seniorinnen und Senioren gemeinsam auf nach draußen und übt belastungsschonendes Ein- und Aussteigen in Busse oder Züge und das Erledigen verschiedener Besorgungen. Aktivierende Pflege, Massagen und Heilgymnastik, psychologische Betreuung sowie Diät- und Ernährungsberatung runden das vielfältige Therapieprogramm ab.

Die Finanzierung des Aufenthalts erfolgt wie bei der Aufnahme in einem Pflegeheim. Die medizinischen und therapeutischen Leistungen werden von der Krankenversicherung finanziert.

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OTS0164 2014-03-21/13:20

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