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Startschuss für Radfahrer-Aktion "Österreich radelt zur Arbeit"

Unterstützer von Österreich radelt zur Arbeit: Niki Berlakovich, Anna Maria Hochhauser und Alois Huber ( (v.l.n.r.)
Unterstützer von Österreich radelt zur Arbeit: Niki Berlakovich, Anna Maria Hochhauser und Alois Huber ( (v.l.n.r.) ©BMLFUW/Kern
Der kommende Mai steht ganz im Zeichen des Radfahrens - und das nicht nur in der Freizeit. Das Lebensministerium und die Wirtschaftskammer Österreich fördern das Alltagsradfahren mit der Radfahrer-Aktion "Österreich radelt zur Arbeit".
Die Aktion im Vorjahr
Das Bike Festival in Wien

Viele Österreicher bewältigen ihre Wege im Alltag schon mit dem Rad – anderen fehlt noch der Anreiz dazu.  Deshalb hat die IG Fahrrad mit Unterstützung des Lebensministeriums einen Motivationswettbewerb fürs Radfahren in die Arbeit gestartet: die Kampagne “Österreich radelt zur Arbeit”. Die Radfahrer-Aktion wird auch von der Wirtschaftskammer Österreich unterstützt und geht nach dem erfolgreichen Start im Vorjahr heuer in die zweite Runde.

Viele gute Gründe fürs Radfahren

“Radfahren im Alltag schont die Umwelt, hält fit und macht Spaß. Die steigenden Ölpreise und die erhöhte Klimabelastung zeigen klar: Es ist höchste Zeit umzusatteln! Noch immer ist die Hälfte aller Autofahrten kürzer als fünf Kilometer und eine Million Erwerbstätige pendeln innerhalb ihrer Gemeinde – das sind ideale Distanzen fürs Fahrrad oder E-Bike. Ich lade daher alle Österreicherinnen und Österreicher ein, bei der Aktion ‘Österreich radelt zur Arbeit’ mitzumachen und für den Klimaschutz in die Pedale zu treten!”, so Umweltminister Niki Berlakovich über die Radfahrer-Aktion.

Teams von zwei bis vier MitarbeiterInnen von Betrieben und Gemeinden fahren im Aktionsmonat Mai so oft wie möglich mit dem Fahrrad zur Arbeit und sammeln so Radkilometer. Auf die fleißigen RadfahrerInnen warten täglich attraktive Preise und am Ende der Aktion eine Prämierung. Im Vorjahr haben über 6.000 TeilnehmerInnen aus mehr als 1.000 österreichischen Betrieben beim Wettbewerb mitgemacht. Die Anmeldung der Teams ist ab sofort online möglich.

Radfahren fördert die Gesundheit und rechnet sich

Die Radinfrastruktur spielt eine wesentliche Rolle bei der Motivation von MitarbeiterInnen, auf ihr Rad zu steigen. Um den Unternehmen den enormen Nutzen von Investitionen in Radverkehrsprojekte aufzuzeigen und eine fundierte Entscheidungshilfe zur Verfügung zu stellen, hat das Lebensministerium in Kooperation mit der WKO einen Radrechner für Betriebe entwickelt. Internationale Studien zeigen, dass regelmäßige RadfahrerInnen weniger Krankenstandstage aufweisen. Mit dem Radrechner können sich Wirtschaftstreibende die betrieblichen Kosteneinsparungen errechnen, die auf Grund einer Reduktion der Krankenstandskosten durch den Umstieg der MitarbeiterInnen auf das Fahrrad entstehen.

Für Österreichs Betriebe würde der Umstieg von 100.000 PKW-PendlerInnen auf das Fahrrad Einsparungen in Höhe von 13 Mio. Euro pro Jahr bedeuten. “Das Lebensministerium unterstützt Betriebe mit dem Programm klima:aktiv mobil durch kostenlose Beratungen und zielgerichtete Förderungen und schafft so die Rahmenbedingungen, um das Radfahren in Österreich noch attraktiver zu machen”, betont Umweltminister Niki Berlakovich.

Sinnvolle Radfahrer-Aktion “Österreich radelt zur Arbeit”

“Radfahren hat sich in den vergangenen Jahren aus guten Gründen zu einer wertvollen Säule der betrieblichen Gesundheitsförderung entwickelt, die immer wichtiger wird”, betont die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Anna Maria Hochhauser.

“Radfahren schafft eine mehrfache Win-Win-Situation – für die persönliche Gesundheit, für Umwelt und Verkehr und auch für die Betriebe. Einerseits sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, erfrischt und motiviert und gehen, wie Studien belegen, weniger oft in Krankenstand. Andererseits besitzen Betriebe, die Radfahren in ihren Unternehmensalltag integrieren, ein vorbildliches Image und können Kosten sparen: etwa für Treibstoff und beim Fuhrpark. Auch ist das Fahrrad ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Allein in den Bereichen Handel, Produktion und Reparatur bewirkt das Fahrrad eine direkte Wertschöpfung von über 220 Millionen Euro. Jedes Jahr werden in Österreich an die 500.000 Fahrräder verkauft. Heimische Unternehmen haben im vergangenen Jahr knapp 181.000 Stück hergestellt, davon waren 80 Prozent für den Export bestimmt”, sagt Hochhauser.

Spar ist einer der Vorreiter

Das Unternehmen Spar engagiert sich schon lange im Radverkehrsbereich und gilt als Vorbild in Österreich. “Spar hat sich in den letzten Jahren stark für das Thema Radfahren engagiert. So haben wir rund 650 neue Abstellanlagen vor unseren Wiener Märkten geschaffen und sind mit über 100 E-Tankstellen Vorreiter in Sachen E-Mobilität. Wir unterstützen ‘Österreich radelt zur Arbeit’ und werden auch aktiv mitmachen – diese Initiative passt perfekt zur unserem neuen betrieblichen Mobilitätsmanagement. Der Umstieg aufs Fahrrad ist dabei eine von vielen Maßnahmen hin zu einer umweltfreundlicheren Mobilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Kunden”, so SPAR-Geschäftsführer Alois Huber.

Weitere Informationen zur Radfahrer-Aktion “Österreich radelt zur Arbeit” und zum Radrechner für Betriebe gibt es online.

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