Start-up cityflats: Wiener AirBnB mit Hotelstandards

Die Preisklassen bei cityflats reichen von 75 bis 500 Euro pro Nacht.
Die Preisklassen bei cityflats reichen von 75 bis 500 Euro pro Nacht. ©Screenshot
AirBnB, Booking.com oder Expedia - Appartement-Booking-Seiten gibt es wie Sand am Meer. Das Wiener Start-up cityflats will sich auf diesem heiß umkämpften Markt durchsetzen. Ihre Devise: Einfach, legal und mehr Geld für Vermieter. VIENNA.at hat mit Gründer Florian Duschel gesprochen.
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Nach einem halben Jahr Vorlaufphase sind die letzten Feinschliffe erledigt, Mitte April soll die Werbeoffensive starten. Das Wiener Start-up cityflats will bei der Vermietung von Ferienappartements in Wien Wasser von den großen Bookingseiten wie AirBnB, Booking.com oder Expedia.de abgraben. Genügend Expertise hat Gründer Florian Duschel dazu. Seit 15 Jahren vermietet er eigene Ferienappartements in Wien und ist auch als Consultant für verschiedene Appartement-Hotels tätig.

cityflats-Devise Nummer 1: Einfach

Im Moment sind auf cityflats.online etwa 15 Anbieter mit 90 Wohnungen registriert, ab Mitte April soll die Plattform sowohl Vermietern als auch Touristen über eine Werbeoffensive näher gebracht werden. “Wir bieten eine Website ohne viel Schnick-Schnack, sowohl Fontend wie auch Backend”, erklärt Duschel. Vom Buchungsvorgang bis zur Abrechnung läuft zwar alles automatisiert ab, Vermietern werden aber alle Freiheiten geboten. So gibt es etwa Schnittstellen zu AirBnB oder Booking.com, Beratung

Die Preisklassen bei cityflats reichen von 75 bis 500 Euro pro Nacht.
Die Preisklassen bei cityflats reichen von 75 bis 500 Euro pro Nacht. ©Screenshot

“Es ist auch möglich alleine unser Webseitenprodukt zu nutzen, ohne irgendwie mit cityflats verbunden zu sein”, versichert Duschel. Anbietern kaufen dabei einmalig eine professionelle Buchungswebsite für ihre Wohnung oder Wohnungen. “Uns ist egal, auf welchen Plattformen man vertreten sein will – man sollte aber auf mehreren verschiedenen sein. So ist man nicht von einer einzelnen abhängig.”

cityflats-Devise Nummer 2: Legal

“Viele nutzen AirBnB – bewusst oder unbewusst – noch als Schlupfloch für die Ortstaxe, die man in Wien bei jeder Vermietung zahlen muss. Mit uns ist man aber immer auf der sicheren Seite”, versichert Duschel. “Auch Abrechnungen und ein digitales Gästedatenblatt, das rechtlich erst seit 2017 notwendig ist, wird von uns automatisch ausgestellt.” Zudem ist eine integrierte Registrierkassa in Entwicklung und eine Schnittstelle zur Stadt Wien, die die Ortstaxe automatisch abführt.

cityflats-Devise Nummer 3: Mehr Geld für Vermieter

Mehr Qualität bei der Wohnung bedeutet auch teurere Preise, die man verlangen kann. “Oft ist gar nicht zu glauben, wie billig gute Appartements im Internet angeboten werden. Wir beraten die Vermieter und können je nach Angebot und Nachfrage die Preise automatisch variieren”, so Duschel. Um Hotel-Standards zu gewährleisten überprüft Duschel persönlich die angebotenen Wohnungen und bietet auch einen Wäscheservice an, bei dem Bettwäsche oder Handtücher nach jedem Aufenthalt professionell gereinigt werden – und zwar zu einem Bruchteil des Normalpreises.

Näheres zu cityflats

Ab Mitte April sind Anmeldungen möglich, early Birds können einiges an Ersparnis heraushandeln. Während cityflats am Anfang eher auf professionelle Anbieter abzielt, sollen auch bald schon Private ihre Angebote auf der Website schalten. Das Basisprodukt ist dabei kostenlos bzw. mit einer 10-prozentigen Provision, das volle Paket kostet 19,90 Euro pro Monat und Appartement. Das Service ist monatlich kündbar.

Für Touristen bietet cityflats Appartements in der Preisspanne von 75 bis 500 Euro pro Nacht (für zwei Personen) an. In den nächsten drei Jahren will das Unternehmen auch nach Salzburg und in zehn weitere deutsche Städte expandieren.

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