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Vorsicht Katzen

Im 12. Bezirk setzt sich eine Katzenliebhaberin für die Sicherheit der Vierbeiner ein.

Es gibt unzählige Verkehrsschilder in Wiens Straßen, die teils zu Verwirrungen führen. Immer wieder wird über ihre Wichtigkeit diskutiert und darüber, wo welche Schilder beseitigt werden können. Dass da eine Idee für ein neues Verkehrsschild auf Ablehnung stößt, ist vorerst nicht verwunderlich. Doch wenn die Idee durchdacht ist und nicht irgendein Gehirngespinnst ist, dann ist es schon ärgerlich, wenn sie ohne guten Grund abgelehnt wird. So zum Beispiel das Anliegen von Frau Nicky S., Verkehrsschilder aufzustellen, die daraufhin weisen, auf Katzen aufzupassen, die die Straße wechseln könnten.

Nicky ist dreifache Mutter und wohnt im zwölften Bezirk in einem Reihenhaus in der Gasse „An den Froschlacken“. Die Gegend dort ist schon sehr ländlich. Rund um die Reihenhaussiedlung befinden sich weitere Einfamilienhäuser mit Gärten und auch zwischen den gegenüberliegenden Gemeindebauten gibt es relativ viel Grünfläche. Grünfläche, die vorallem sehr einladend für Tiere ist. In der Umgebung An den Froschlacken, Eisteiche und Zanaschkagasse leben sehr viele Katzenbesitzer, die ihre Vierbeiner in die Gärten lassen. Nicky S. hat ebenfalls drei Kater, die regelmäßig auf Streifzüge durch die Gärten gehen.

Eigentlich wäre die Umgebung für die Katzen nicht gefährlich, denn die Zanaschkagasse ist eine 30iger Zone. Aber leider scheint das die Autofahrer nicht zu interessieren, sie rasen durch diese Straße und nützen die Runde An den Froschlacken – Eisteiche – Zanaschkagasse als eine Art Parkplatzsuchrunde, wobei das Suchen aber in einer Raserei ausartet. Keiner hält sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Die Bewohner der Gasse An den Froschlacken würden sich wünschen, diese Gasse als Wohnstraße zu erklären, damit es ruhiger ist. Denn auch durch die naheliegende U – Bahnstation „Am Schöpfwerk“ ist in dieser Gasse viel Verkehr. Viele Pendler suchen in der Früh dort nach einem Parkplatz. Am Nachmittag nutzen halbwüchsige Mopedfahrer diese Runde als Rennstrecke.

Nicht nur, dass durch die rasenden Autofahrer Kinder gefährdet sind, ist diese Runde auch eine große Gefahr für die Katzen. Nicky selbst hatte einmal einen Kater, der von einem rücksichtslosen Autofahrer zusammengeführt wurde. Sie hat erfahren, dass Mitarbeiter vom Tierschutzhaus in dieser Gasse regelmäßig Katzenkadaver einsammeln müssen. Die meisten Autofahrer lassen die angefahrenen Katzen einfach am Straßenrand liegen. Somit ist es sehr verständlich, dass die Katzenbesitzer große Angst um ihre Samtpfoten haben. Nicky S. hatte die Idee, Verkehrsschilder mit dem Hinweis „Vorsicht Katzen“ aufstellen zu lassen, damit so mancher Autofahrer vielleicht doch zum Denken beginnt und Rücksicht nimmt. „Es gibt genug Verkehrsschilder, die darauf hinweisen auf Wild, Kröten, Igel, Kuhwechsel aufzupassen. Warum sollte es dann nicht auch ein Schild geben, das für die Sicherheit der Katzen sorgt“, meint sie. Bis jetzt wurde der Antrag vom Verkehrsministerium mit der Begründung, dass es keinen Platz für neue Verkehrsschilder gibt zurückgewiesen. Tatsache ist aber, dass sich in der Zanaschkagasse genug Platz für ein „Vorsicht Katzen“ Schild finden würde. Die Bewohner der Umgebung würden dies sehr begrüßen. Vorallem Nicky, die ihre Katzen über alles liebt und auf gar keinen Fall möchte, dass ihnen etwas passiert.

Was meinen Sie? Finden Sie die Idee eines „Vorsicht Katzen“ Schildes gut?

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