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Stadt Wien will die Mehrsprachigkeit fördern

Mehrsprachigkeit soll in der Stadt Wien gefördert werden
Mehrsprachigkeit soll in der Stadt Wien gefördert werden ©APA (Sujet)
Die Stadt Wien will die Mehrsprachigkeit fördern. Dabei handle es sich um ein wichtiges Potenzial für die Zukunft.

Aus diesem Grund wurde am Montag, den 18. März auch eine Enquete des “forumwien.welt.offen” zu diesem Thema abgehalten.

Das Forum ist das Nachfolgegremium der Wiener Zuwanderungskommission, in dem neben Experten nun auch politische Vertreter von SPÖ, ÖVP und Grünen sitzen. Dort werden Empfehlungen und Strategien im Umgang mit Zuwanderung sowie wachsender Mobilität erarbeitet.

Wien will eine Chance ergreifen

In einer Enquete wurde vom Forum heute “Multilingualität & Verständigung” aufs Tapet gebracht und vor allem der Mehrwert von Mehrsprachigkeit in den Fokus gerückt. Es handle sich um ein zentrales Zukunftsthema, denn in Wien würden mehr als 250 Sprachen gesprochen, wie die für Integration zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger (S) am Abend vor Journalisten betonte. Dies sei eine Chance für Wien, die es zu ergreifen gelte.

Das Forum wolle aufzeigen, wie Mehrsprachigkeit als Wirtschafts- und Wettbewerbsfaktor besser zum Tragen komme, unterstrich weiters der Forumsvorsitzende Thomas Oliva. Im Rahmen des Pressegesprächs wurde auch das “forumwien.welt.offen”, das es seit 2012 gibt, vorgestellt. Dieses löste die Zuwanderungskommission ab, die bis 2011 ihren Dienst versah. In der Kommission waren nur Experten vertreten, die der Politik Empfehlungen gaben. 

Potenzial der Wiener soll gefördert werden

Das Forum will Strategien, Empfehlungen und Handlungsanleitungen erarbeiten. Im Mittelpunkt steht dabei, wie Wien mehr aus seiner Internationalität und Diversität machen kann: Wie kann das Potenzial der Wiener mit internationalen Wurzeln freigesetzt werden, lautet etwa eine der zentralen Fragen. Zu den inhaltlichen Stoßrichtungen des Forums, die weiterverfolgt und vertieft werden sollen, zählen u.a.: Wien soll sich plastisch verdeutlichen, wie die Stadt in zehn bis 20 Jahren aussehen und wie die Bevölkerung in ihr zusammenleben wird. 

Die 14 Forumsmitglieder treffen sich regelmäßig, wobei Ideen entwickelt und Grundlagen für Strategien erarbeitet werden. Daneben werden auch Enqueten zu Themenschwerpunkten organisiert.

(Red./APA)

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