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Stadt Wien warnt vor dem Eislaufen auf Naturgewässern

Die Stadt Wien warnt vor dem Eislaufen auf Naturgewässern.
Die Stadt Wien warnt vor dem Eislaufen auf Naturgewässern. ©Wiener Gewässer/Urban
Die Stadt Wien warnt vor dem Eislaufen auf Naturgewässern, denn dies könne lebensgefährlich sein.
Warnung vor dem Eislaufen auf Naturgewässern
Wiener Eistraum läuft vom 19. Jänner bis 3. März 2024

Der Winter hat seit einigen Tagen wieder klirrende Kälte mit sich gebracht. Tage, an denen die Temperaturen auch tagsüber deutlich unter Null bleiben, haben auch die Alte Donau und andere stehende Naturgewässer zufrieren lassen. Zuletzt war dies 2019 der Fall, die letzten Jahre wies die Alte Donau keine nennenswerte Eisbildung auf. Doch Achtung - der Schein trügt: Die Eisdecke auf der Alten Donau und auf anderen Naturgewässern ist nur wenige Zentimeter dünn.

Lebensgefährlich: Die Stadt Wien warnt vor dem Eislaufen auf Naturgewässern

Auch wenn die Verlockung, die Eisfläche zu betreten, groß sein mag: Das Eislaufen auf Naturgewässern ist auch bei dickeren Eisflächen als derzeit ein großes Risiko und lebensgefährlich. Besonders kritisch sind Gewässer mit eisfreien Stellen sowie Gewässer mit Strömungen.

Die Stadt Wien, Fachabteilung Wiener Gewässer, warnt daher ausdrücklich vor dem Betreten der Eisflächen. Gerade die Alte Donau weist durch ihre warmen Grundwasserströmungen eine besonders unberechenbare Eisstärke auf: "Auch, wenn das Eislaufen auf Naturgewässern sehr reizvoll ist - die Gefahr, auf Natureis einzubrechen, ist groß. Die Eisbildung auf Naturgewässern ist sehr schwer einzuschätzen, da sie nicht nur von der Lufttemperatur, sondern auch von Grundwasserströmungen und anderen Faktoren abhängig ist", warnt Gerald Loew, Leiter der Fachabteilung Wiener Gewässer (MA 45).

Eislaufen in Wien: Grundwasserströmungen als Gefahrenquelle

Stehende Gewässer wie die Alte Donau und die Neue Donau werden hauptsächlich durch Grundwasserzuflüsse gespeist. Unabhängig von der Lufttemperatur, also auch bei extrem kaltem Wetter, ist dieses Grundwasser durchschnittlich rund sieben Grad Celsius warm. Es strömt an den verschiedensten Stellen in die Gewässer ein. Durch die Erwärmung von unten ist die Eisdecke deshalb an diesen Stellen besonders dünn. Weitere Gefahren stellen Wasserspiegelschwankungen sowie offene Stellen im Eis unter Brücken und bei Pfeilern dar. Ein Unfall kann lebensbedrohlich sein: Die Alte Donau ist bis zu vier Meter, die Neue Donau bis zu sieben Meter tief.

Sicheres Eislaufvergnügen auf den Wiener Eislaufplätzen

Ein sicheres Vergnügen bieten hingegen die Wiener Eislaufplätze und der beliebte Wiener Eistraum am Rathausplatz. Vom 19. Jänner bis zum 3. März 2024 können sich wieder hunderttausende Besucher*innen am Wiener Eistraum sportlich betätigen, sich vergnügen und die köstlichen Gastroangebote nutzen.

(Red)

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