Stadt Wien mit Parkpickerl-Ausweitung zufrieden:" Viele leere Parkplätze"

Stadt Wien zufrieden: Viele leere Parkplätze in neuen Pickerlbezirken.
Stadt Wien zufrieden: Viele leere Parkplätze in neuen Pickerlbezirken. ©pixabay.com (Symbolbild)
Am Freitag zog die Stadt Wien eine Woche nach der Ausweitung des Parkpickerls auf ganz WIen Bilanz: Es gibt in allen Bezirken viele freie Stellplätze, weniger Verkehr und mehr Platz, so das Resümee.
Ganz Wien wird ab 1. März zur Kurzparkzone

"Dadurch, dass das nun deutlich wenige Pendlerinnen und Pendler mit dem Auto nach Wien kommen, wird das gesamte Verkehrsaufkommen in der Stadt drastisch reduziert. Anrainerinnen und Anrainer finden nun leichter einen Parkplatz und der restliche neu gewonnene Platz bietet Raum für Neugestaltungen", betonte Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ).

Erste Bilanz nach Parkpickerl-Ausweitung in Wien

Die Straßen seien mit dem Stichtag der Ausweitung deutlich geleert gewesen. Erfahrungen aus bisherigen Pickerl-Ausweitungen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass bis zu 30 Prozent weniger Autos in den Bezirken parken und der Verkehr generell zurückgeht - bei der wesentlich kleineren West-Ausweitung waren es rund 8.000 Autofahrten pro Tag weniger nach Einführung des Pickerls, hieß es in einer Aussendung der Stadt.

122.600 Anträge auf Parkpickerl in den neuen Bezirken

Man habe auf Augenmaß gesetzt, nicht gleich gestraft, sondern informiert. So wurden in den ersten Tagen Ermahnungen mit dem Hinweis "Glück gehabt, das ist KEIN Strafzettel" ausgeteilt und "mit Augenzwinkern" auf das Vergehen sowie die einfache Möglichkeit der online-Beantragung des Pickerls hingewiesen. "Doch mit der Aufklärungsphase sei es nun vorbei. Mit Stand heute sind 122.600 Pickerl-Anträge in den neuen Pickerlbezirken erfolgt.

Neue Begrünunsgmaßnahmen in Wien geplant

Die durch das Parkpickerl gewonnene Fläche eröffnet auch die Möglichkeit neuer Begrünungsmaßnahmen oder etwa den Bau von neuen Radwegen, so die Stadt. Außerdem würden zudem die Falschparker abnehmen, was den Verkehrsfluss zusätzlich erhöhe und Behinderungen der öffentlichen Verkehrsmittel verhindere. Die Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung fließen in den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, hieß es abschließend.

(APA/Red)

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