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SPÖ-Köpfe trafen sich nach Wahlniederlage in Wien

Das Treffen mit Bundesgeschäftsführer Deutsch fand in Wien statt.
Das Treffen mit Bundesgeschäftsführer Deutsch fand in Wien statt. ©APA/HANS PUNZ
Bei der SPÖ leckt man nach der Wahlniederlage am 29. September die Wunden. Am Mittwoch trafen sich die Landesgeschäftsführer, um sich gemeinsam mit Christian Deutsch über den Wahlkampf auszutauschen.

Die SPÖ-Landesgeschäftsführer sind am Mittwoch erstmals nach der Wahlniederlage am 29. September zu einer Sitzung mit Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch zusammengekommen.

Bei dem Treffen in Wien seien das Wahlergebnis und der Wahlkampf analysiert und die Erwartungen der Landesparteien an die geplante Organisationsreform besprochen worden, berichtete Deutsch danach im Gespräch mit der APA.

Bundesländer-Bewertung für Deutsch "besonders interessant"

"Es ist für mich natürlich besonders interessant, wie die Bewertung aus den Bundesländern ist", sagte Deutsch. Außerdem sei im Hinblick auf die Sitzung des Bundesparteipräsidiums am Freitag besprochen worden, welche "Erwartungen, Zielsetzungen und Wünsche" die Landesparteien in Bezug auf die geplante Organisationsreform haben.

Die Stimmung bei dem Treffen sei "dem Wahlergebnis angepasst" gewesen. "Niemand hat so ein Ergebnis erwartet", sagte Deutsch. Es sei ihm wichtig gewesen, dass "offen und schonungslos" darüber gesprochen werde. Es sei aber auch ganz klar der Wille erkennbar gewesen, eine neue Organisationsreform durchzusetzen bzw. bisher Beschlossenes mit Leben zu erfüllen. "Ich sehe auch eine Aufbaustimmung", sagte Deutsch.

Partei will sich nach Wahlniederlage erneuern

Für Freitag wurde eine ganztägige Klausur des Bundesparteipräsidiums angesetzt. Dort soll der Startschuss zum Erneuerungsprozess der Partei erfolgen, erklärte Deutsch. Geplant ist, dass die Medien im Anschluss an die Sitzung über die Ergebnisse der Tagung informiert werden.

(APA/Red)

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