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SPÖ-Gremien tagen „bei guter Stimmung“

Rendi-Wagner ortete eine gute Stimmung beim SPÖ-Präsidium.
Rendi-Wagner ortete eine gute Stimmung beim SPÖ-Präsidium. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Seit Vormittag berät die SPÖ in den Gremien die Wahlschlappe bei der EU-Wahl. Rendi-Wagner hat am Dienstag dabei gute Stimmung geortet.

Die SPÖ berät seit Vormittag in den Gremien die Wahlschlappe vom vergangenen Sonntag. Personelle Konsequenzen soll es dabei nicht geben. Pamela Rendi-Wagner soll als Spitzenkandidaten designiert werden, Thomas Drodza Bundesgeschäftsführer bleiben.

Gremien-Beratung: Rendi-Wagner ortet gute Stimmung

Die meisten Präsidiumsmitglieder zeigten vor der Sitzung wenig Interesse, mit den Medien zu sprechen. Rendi-Wagner selbst ortete in der Partei eine gute Stimmung. Auch Drodza erkannte eine positive und optimistische Partei.

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser hatte zuletzt in der “Presse” in Zweifel gezogen, dass der Einsatz externer Experten hilfreich sei und weiters einen stärkeren Einsatz lokaler Parteiexperten eingefordert. Drodza meinte dazu, jede Hilfe sei ihm recht, es wäre aber schwer, einen Wahlkampf ohne Werbeagentur zu führen.

Tiroler Parteichef will zu Wahlkampf “erfahrene Menschen” rekrutieren

Alles in Frage stellen würde der Tiroler Parteichef Georg Dornauer. Er hielte nichts davon, Rendi-Wagner oder Drodza auszutauschen, man müsste aber vielleicht “erfahrene Menschen rekrutieren”. Namentlich nannte er den früheren Bundesgeschäftsführer Max Lercher, der von Rendi-Wagner abgesetzt worden war. Die Kampagne zur EU-Wahl, so Dornauer, habe ihm jedenfalls nicht gefallen. Es sei ein etwas liebloser Wahlkampf gewesen. Nicht viel sagen wollte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Er verwies nur auf das Plus seiner Stadtpartei bei der EU-Wahl. Gar nichts sagen wollten die Gewerkschaftsgranden.

Kaiser kritisiert Zögerlichkeit

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser glaubt, dass die SPÖ einiges ändern muss, um bei der Nationalratswahl reüssieren zu können. Man werde direkt auf die Leute zugehen müssen und klare Ansagen machen, sagte er am Dienstag vor dem Parteipräsidium.

Den Grund für die SPÖ-Niederlage am vergangenen Sonntag, sieht er in der Zögerlichkeit in der Partei nach dem Platzen der Regierung. Man sei zwischen die Mühlsteine der von Sebastian Kurz (ÖVP) ausgerufenen Kanzlerfrage und der um ihr Überleben kämpfenden FPÖ geraten.

Personelle Konsequenzen will Kaiser nicht. Die Frage, ob er Parteichefin Pamela Rendi-Wagner noch vertraue, bejahte der Landeshauptmann.

(APA/Red)

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