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Splitter vom 18. Februar: Lingers mit speziellem Song

Nicht das Lied "Linger" von den Cranberries, sondern der Song "Talk" von Coldplay ist den Doppelsitzer-Doppel-Olympiasiegern Andreas und Wolfgang Linger schon seit 2006 ans Herz gewachsen. Das Lied begleitete das Duo vor vier Jahren bei Olympia und weckt immer noch Erinnerungen an das erste Gold. "Ich muss mit dem Andi noch reden. Nach dem Mittagessen heute sind wir eine Stunde im Zimmer gelegen, beide mit dem Ipod. Bei mir ist das Lied gelaufen, muss ihn noch fragen, ob er es auch gehört hat", wollte Wolfgang wissen.

Abergläubisch sind sie auch ein bisschen, die Linger-Brüder. “Ich schlüpfe immer zuerst in den rechten Handschuh rein und in den linken Schuh, das ist jedes Rennen so”, erzählte Wolfgang. Als er beim Transport vor dem letzten Lauf auf der falschen Seite des Wagens eingestiegen ist, scheuchte ihn sein Bruder Andi auf die andere Seite. “Jetzt sind wir die ganze Woche so gefahren, jetzt ändern wir das auch nicht mehr”, habe er zu ihm gesagt.

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So schwer und folgenreich einige wilde Stürze in der Damenabfahrt verliefen, den kuriosesten produzierte Marion Rolland. Die Französin knickte nach nur einigen Schlittschuhschritten am Start ein, fiel um und musste mit einer Knieverletzung zu Tal transportiert werden. Diagnose: Kreuzbandriss im linken Knie. Die Rumänin Edith Miklos erlitt laut Verbandsauskunft “eine für Skifahrer typische Knieverletzung”, sie war als einzige der zahlreichen Gestürzten per Hubschrauber abtransportiert worden.

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Elisabeth Görgl ist eine sehr beherrschte junge Dame. Selbst bei der Gratulationsfeier für Abfahrts-Bronze im Österreich-Haus blieb die Steirerin lange cool. Erst als mitten während der Laudatio die Kunde vom Gold der Rodler-Doppelsitzer kam, entfuhr der Kapfenbergerin ein lauter Jubelschrei.

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Die Organisation “SafeGames 2010” lässt bei den Winterspielen von 200 als Superhelden kostümierten Helfern 250.000 Kondome an Zuschauer und Touristen verteilen. Weitere 100.000 Präservative wurden den Athleten und Offiziellen zur Verfügung gestellt.

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Skirennläufer Benjamin Raich über die Auswirkung der Damen-Bronzemedaille von Elisabeth Görgl auf seine Person: “Beim Rennen selber spielt es keine Rolle, weil da werde ich sicher nicht an die Damenmedaille denken. Die Stimmung drumherum ist aber vielleicht eine andere, weil da was Positives ist, das gibt vielleicht ein bisserl einen Schub.”

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“Gestern war schon die Nina (Reithmayer) super mit Silber, sie hat uns den Druck genommen”, glaubt Doppel-Olympiasieger Wolfgang Linger. Er lobte den gesamten österreichischen Rodelverband in der Stunde des Sieges. “Wir als Linger/Linger sitzen jetzt als Olympiasieger da, aber da läuft nach unten einen Riesen-Pyramide im Verband. Der Apparat Rodeln ist in den vergangenen Jahren in Österreich stark gewachsen.”

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Die Olympiasieger Linger werden bei der Siegerzeremonie am Donnerstag (Ortszeit) den Ort Whistler Village erst zum ersten Mal richtig erleben. “Ich war noch nie in Whistler im Ort. Wir waren nur auf der Rodelbahn, im Olympischen Dorf und im Österreich-Haus”, sagte Wolfgang Linger. Man habe den Trubel aber auch bewusst gemieden, jetzt bleibt Wolfgang noch bis zum 24. Februar hier, da kann er noch genügend von der Atmosphäre aufsaugen.

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Als Bewohner eines Hauses in Whistler kann Ski-Superstar Benjamin Raich nicht auf die Kost im Olympischen Dorf zurückgreifen. Er lässt sich entweder von seiner Mama bewirten, oder greift selbst zu Kochlöffel und Topf. “Am liebsten koche ich Pasta mit Tomatensauce.” Das einfache Gericht soll sensationell schmecken, bekomme er immer wieder bestätigt.

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Was machen die rot-weiß-roten Alpinherren, wenn die Damen abfahren? Sie trainieren gerade und erhaschen nur beim Gondelfahren den einen oder anderen Blick auf Lindsey Vonn und Co. “Ich glaube, im Fernsehen muss es spektakulär ausgesehen haben. Die Zeitenunterschiede sind immens gewesen. Ich kann aber kein großes Urteil abgeben, ich habe verschiedenste Reaktionen gehört”, meinte Michael Walchhofer kryptisch.

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