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Splitter aus Bahrain

Die Red-Bull-Piloten sind beim Formel-1-GP von Bahrain gleich zweimal in die "Radarfalle“ getappt. Auf 2,75 Kilo Sprit pro Runde lautet der "Tankgutschein“, den die an der Superpole teilnehmenden Top-Ten-Teams bekommen.

Die Red-Bull-Piloten sind beim Formel-1-GP von Bahrain gleich zweimal in die „Radarfalle“ getappt. David Coulthard war am Samstag mit 101,1 statt der im Qualifikationstraining erlaubten 100 km/h in der Boxenstraße unterwegs gewesen und muss dafür 250 US-Dollar (210 Euro) löhnen. Im Freien Training am Freitag, als das Boxengassenlimit noch bei 60 km/h gelegen war, war RB-Testfahrer Robert Doornbos mit 85,8 km/h „geblitzt“ worden. Das kostete gleich 6.250 Dollar (5.244 Euro).

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Auf 2,75 Kilo Sprit pro Runde lautet in Bahrain der „Tankgutschein“, den die an der Superpole teilnehmenden Top-Ten-Teams bekommen. Die schnellsten Zehn vom Samstag müssen bekanntlich mit „Rennbetankung“ in die letzte Quali-Session und dürfen den dabei verbrauchten Benzin Sonntagfrüh nachtanken. Die beiden Renaults von Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella kamen für jeweils 14 Runden auf 38,5 kg Benzin, Christian Klien für 13 Runden auf 36,0. Juan Pablo Montoya (27,5 kg) wurden zwei zu langsame Runden über dem 107-Prozent-Limit abgezogen, Michael Schumacher eine.

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In Bahrain ist es doch noch zu keiner endgültigen Einigung zwischen der Herstellervereinigung GPMA und dem neuen Formel-1-Besitzer CVC gekommen, nachdem auch Gespräche am Samstag keine endgültige Einigung ergeben haben. Während zwischen Bernie Ecclestone und den Teams aber die kommerzielle Zukunft weitgehend geklärt scheint, ist die sportliche Seite ab 2008 noch offen. FIA-Chef Max Mosley will bekanntlich spätestens im April das neue Concord-Agreement mit den „leistbaren“ 100-Mio-Dollar-Teams fixieren lassen, das würde aber den finanzstarken Herstellern einen klaren Nachteil bescheren.

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„Parkour“ heißt die attraktive Extremsportart, deren Protagonisten auch die Menschen am Rande des Formel-1-GP in Bahrain zum Staunen brachten. Bei Parkour geht es darum, im urbanen oder natürlichen Raum Hindernisse auf möglichst spielerische und individuelle Art zu überwinden, was zum Teil spektakuläre Stunts der Läufer (Traceurs) ergibt. Begründet wurde Parkour Anfang der 80er-Jahre vom Franzosen David Belle, der nach seinem Umzug in die Stadt Parkour auf Landschaften aus Stahl und Beton übertrug.

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Von den “österreichischen“ Sponsoren kleben gleich zwei auf dem Midland MF1-Team (Ex-Jordan), das mit den beiden Fahrern Tiago Monteiro (POR) und Christijan Albers (NED) antritt. Während „Superfund“ bereits ein alter Bekannter im Motorsport ist, will der ebenfalls in Salzburg (Siezenheim) beheimatetet Energy-Drink-Hersteller „Rhino’s“ mit Hilfe des Sponsorings bei MF1 so bekannt werden, dass man bis Ende 2008 die Nummer-zwei-Position hinter Marktführer Red Bull erobert hat.

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Yalla Bahrain!, das Straßenfest anlässlich des einzigen Formel-1-GP im Mittleren Osten, musste aus Wettergründen von Samstag auf Sonntag verlegt werden. Am Samstag hatten bedeckter Himmel und Sandstürme Bahrain eingehüllt und damit die Veranstaltung undurchführbar gemacht.

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