Spekulationen um Wechsel von Vettel zu Ferrari

Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Sebastian Vettel von Red Bull Racing zu Ferrari nehmen wieder Fahrt auf. Einem Bericht des britischen Senders BBC vom Montag zufolge soll der zweifache Weltmeister und derzeit Führende in der Formel-1-Gesamtwertung 2014 zur Scuderia wechseln.
Vettel nach Südkorea-Triumph WM-Spitzenreiter
Bilder vom Vettel-Sieg in Südkorea


Eine nicht namentlich genannte Ferrari-Quelle hat dem Sender demnach bestätigt, dass Vettel einen Kontrakt unterschrieben habe, demzufolge er in gut einem Jahr zur Scuderia wechseln könnte. Allerdings sei dies abhängig von den Ergebnissen des italienischen Rennstalls in der Saison 2013.

Dem Bericht zufolge soll Fernando Alonso sein Einverständnis gegeben haben, mittelfristig mit Vettel in einem Team zu fahren. Der Spanier hat einen Vertrag bis 2016 bei Ferrari.

Alonso war zur Saison 2010 zu der Marke aus Maranello gewechselt. Vettel hat noch einen Kontrakt bis 2014. Dieser beinhaltet aber auch eine Ausstiegsklausel.

Ferrari dementierte umgehend. “Da ist nichts Wahres dran”, sagte Sprecher Luca Colajanni am Montag der Nachrichtenagentur dpa. “Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass wir diese Gerüchte hören und es wird auch nicht das letzte Mal sein”, sagte er. Die Spekulationen seien es nicht mal wert, dementiert zu werden.

Nach Ferrari dementierte auch Red Bull. Teamchef Christian Horner wurde vom BBC-Twitter zur Zukunft Vettels mit den Wort zitiert: “Ohne den geringsten Zweifel wird er 2014 Teil des Red-Bull-Teams sein.”

Indes ist der Wechsel des deutschen Piloten Nico Hülkenberg von Force India zu Sauber offenbar besiegelt. Hülkenberg unterzeichnete nach dem Rennen in Südkorea einen Vertrag bei dem Schweizer Rennstall. Er wird damit Nachfolger des Mexikaners Sergio Perez, der zu McLaren abwandert.

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo sorgte für Klarheit. “Ich möchte auch keine zwei Hähne im Hühnerstall haben”, sagte Montezemolo am Montag auf der Homepage des Formel-1-Rennstalls. Er wolle keine Probleme in seinem Team. Er wolle auch keine Rivalen.

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