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Sonntagsöffnung: Lugner kämpft weiter dafür, Gewerkschaft dagegen

Die Fronten zwischen daily bzw. Richard Lugner und der Gewerkschaft in Sachen Sonntagsöffnung bleiben verhärtet. Der Baumeister will weiter für das Projekt kämpfen, trotz angekündigter Anzeigen.
Anzeige gegen Lugner
Lugner und die Sonntagsöffnung

Die angekündigten Anzeigen seien “natürlich” bereits eingelangt, und zwar “dort, wo sie hingehören”, sagte Karl Proyer, stellvertretender Geschäftsführer der GPA-djp, am Donnerstag.

Klagen wegen unlauteren Wettbewerbs (UWG) sollen folgen. Der Gewerkschafter findet es “befremdlich”, wie gegen die Handelsangestellten vorgegangen werde und wirft Lugner “Agitation gegen die Beschäftigten” vor.

Auch Angestellte gegen Sonntagsöffnung

Dem oft wiederholten Argument des Baulöwen, die Angestellten in der Lugner City würden wegen des Zuschlags gerne freiwillig sonntags arbeiten, kann Proyer genau nichts abgewinnen. 95 Prozent der Beschäftigten seien gegen die Sonntagsöffnung und ersuchten die Gewerkschaft, sich in dieser Frage weiter für sie einzusetzen – “viele weinend am Telefon”, sagte Proyer. Auch bei dayli sei der “Druck auf die Beschäftigten ein sehr großer”.

Den Austritt des dayli-Betriebsrats aus der Gewerkschaft wollte Proyer nicht kommentieren. “Die Frage, ob Betriebsräte Mitglied sind, werden wir nicht öffentlich abhandeln.” dayli-Chef Rudolf Haberleitner solle sich, “wenn’s irgendwie geht”, an die Datenschutzbestimmungen halten. Haberleitner bestätigte am Donnerstag, dass der gesamte dayli-Betriebsrat aus der Gewerkschaft ausgetreten sei, bereits am Freitag hatte die Betriebsratsvorsitzende Eszter Udvardy über diesen Schritt informiert. Grund waren die Anzeigen der Gewerkschaft wegen der Sonntagsöffnung.

Proyer jedenfalls will sich weiter für die “Arbeitszeitqualität der Beschäftigen” stark machen. “Wir wollen nicht, dass die Handelsangestellten die sind, die von einem Arbeitsplatz zum anderen geschoben werden.”

(APA)

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