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Skylink: Weitere fünf Hausdurchsuchungen

5 weitere Hausdurchsuchungen haben im Zusammenhang mit dem Skylink-Skandal jetzt stattgefunden.
5 weitere Hausdurchsuchungen haben im Zusammenhang mit dem Skylink-Skandal jetzt stattgefunden. ©APA Archiv
In der Causa Skylink haben am 16. Juni fünf weitere Hausdurchsuchungen stattgefunden. Beamte des NÖ Landeskriminalamts durchkämmten vier private Wohnadressen von Mitarbeitern bauausführender Unternehmen.

Auch eine in Wien ansässige Firma, die in überwachender Funktion am Flughafenausbauprojekt Skylink beteiligt ist wurde zum Ziel der Fahnder. Das teilte die Staatsanwaltschaft Korneuburg am Donnerstag mit. Betroffen waren laut Anklagebehörde ein ehemaliger Projektleiter der die örtliche Bauaufsicht ausübenden Firma sowie deren Büroräume, ein örtlicher Niederlassungsleiter, ein Bauleiter und ein mit dem Rechnungswesen betrauter Mitarbeiter der hauptausführenden Baufirma.

Pläne zu Skylink-Innenausbau lösten Hausdurchsuchungen aus

Gesucht habe man nach Unterlagen in Zusammenhang mit dem Innenausbau des Flughafenterminals Skylink. Bei dessen Bauausführung seien “aufklärungsbedürftige, mutmaßlich weit überhöhte Rechnungen an die Flughafen Wien AG gelegt worden”. Über Umfang und Art der von 32 Kriminalbeamten sichergestellten Materialien konnte Sprecher Friedrich Köhl keine Auskunft geben. Die Sichtung und Prüfung der Daten des Skylink dürfte aber mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Flughafen soll um 1,73 Millionen Euro geschädigt worden sein

Die durchsuchten Personen, die sich laut dem Sprecher allesamt kooperativ gezeigt hätten, werden teilweise selbst verdächtigt, teilweise sollen sie nur mit verdächtigen Personen in Zusammenhang stehen. Auch Manipulationen beim Vergabeverfahren für die Innenausbauleistungen beim Skylink, bei denen der Flughafen um 1,73 Mio. Euro geschädigt worden sein soll, stehen im Raum.Namen wurden nicht genannt, “Prominente” seien aber nicht dabei gewesen, hieß es. Die Flughafen Wien AG, ihre Mitarbeiter und Räumlichkeiten waren auch nach eigenen Angaben von den Durchsuchungen nicht betroffen. Geklärt werden soll aber, ob, durch wen und um wie viel das Unternehmen durch überhöhte Rechnungen beim Innenausbau geschädigt wurde.

(APA/red)

 

 

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