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Ski Amadé will mehr Gäste aus dem Osten anlocken

Pongau - Die Salzburger Wintersportregion Ski Amadé will mehr internationale Gäste ansprechen. Im Fokus der Werber sind Briten, Skandinavier und Osteuropäer. Deutsche und Österreicher stellen rund 68 Prozent der Wintertouristen.

Skitouristen aus Zentral- und Osteuropa gewinnen für Österreichs größte Wintersport-Region Ski Amade an Bedeutung. Ihr Anteil hat sich in den vergangenen fünf Jahren von 4,4 auf 8,7 Prozent fast verdoppelt. Gegen das Klischee der Billig-Touristen verwehren sich die Verantwortlichen der Ski Amade, Gäste aus Osteuropa seien nicht weniger zahlungskräftig als Touristen aus “klassischen” Herkunftsmärkten, betonte Ski Amade-Präsident Rupert Baumann am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Touristen aus Osteuropa seien “sehr ausgabefreudig”. Zudem könne “man sich im Tourismus nicht mehr aussuchen, welche Gäste man nimmt”, so Baumann. Tschechien, Ungarn, Slowakei oder Rumänien gehören mittlerweile zu den Hoffnungsmärkten der Wintersport-Region. Gemeinsam mit den regionalen Tourismusverbänden, der SalzburgerLand Tourismusgesellschaft und der Österreich Werbung, stehen mittlerweile 18 touristische Herkunftsmärkte im Blick der Ski Amade.

Neben den neuen EU-Ländern wollen sich die Tourismus-Verantwortlichen stärker um Gäste aus Großbritannien, den Benelux-Ländern sowie Skandinavien bemühen. Seit der Saison 2000/2001 hat sich der internationale Gäste-Anteil (ohne Deutschland) in der Region deutlich verschoben. Waren es im Winter 2000/01 noch 24 Prozent, so lag der Anteil der ausländischen Touristen, die nicht aus dem traditionellen Herkunftsmarkt Deutschland stammen, im vergangenen Winter 2006/07 bereits bei 32 Prozent.

Der Großteil der Skitouristen, die in der Region ihren Winterurlaub verbringen, kommt aber weiterhin aus Deutschland und Österreich. Auch wenn der Anteil deutscher Gäste kontinuierlich sinkt, stellen sie immer noch etwa 39 Prozent der Winter-Urlauber. An zweiter Stelle rangieren inländische Wintergäste (29 Prozent), gefolgt von Holländern sowie Urlaubern aus Skandinavien.

Durch bessere Fluganbindungen in die Stadt Salzburg – etwa durch Charterflüge im Winter und durch Billigflieger wie etwa Ryanair – hat sich die Zahl britischer Urlauber 2006/07 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um über 20 Prozent auf rund 210.000 Nächtigungen erhöht, so Christoph Eisinger, Managing Director von Ski Amade. Die Nächtigungszahlen von Gästen aus Skandinavien hätten sich seit 2002/03 von 280.000 auf aktuell fast 418.000 Übernachtungen gesteigert.

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