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Ski alpin: Herbst verpasste Slalom-Hattrick - Razzoli Zagreb-Sieger

Reinfried Herbst hat den Slalom-Hattrick im alpinen Ski-Weltcup verpasst. Der 31-jährige Salzburger, der die ersten beiden Rennen der Olympia-Saison in Levi und Alta Badia für sich entschieden hatte, musste sich am Dreikönigstag in Zagreb nach einem schweren Fehler im zweiten Durchgang mit Platz fünf begnügen, war damit aber erneut bester Österreicher. Der Sieg ging an den Italiener Giuliano Razzoli.
Bilder aus Zagreb I
Bilder aus Zagreb II

Der 25-Jährige setzte sich am Mittwoch bei seinem Debüterfolg im Weltcup vor seinem Südtiroler Teamkollegen Manfred Mölgg (+0,23 Sek.) sowie dem Franzosen Julien Lizeroux (0,49) durch. Nach dem ersten Durchgang hatte Herbst noch mit 0,64 Sekunden vor Razzoli geführt, am Ende fehlten ihm 0,84 Sekunden auf den Hattrick. Als zweitbester ÖSV-Läufer landete der Tiroler Mario Matt (1,29) auf Rang acht. In der Gesamtwertung übernahm der Tiroler Benjamin Raich (1,61) mit Platz elf wieder die Spitze.

“Im Slalom bewegt man sich halt am Limit. Ich bin überhaupt nicht enttäuscht. Warum sollte ich enttäuscht sein, wenn ich mit so einem Fehler Fünfter werde? Ich kann mir ausrechnen, wo ich sonst steh'”, wusste der Olympia-Zweite Herbst, dass er ohne den schweren Schnitzer wohl erneut gewonnen hätte.

Razzoli, im Vorjahr bereits Dritter in Zagreb und Zweiter in Kranjska Gora, war vor allem von der tollen Stimmung beim Flutlichtevent in Kroatien angetan. “Es ist unbeschreiblich. Bei dieser Kulisse wird man vom Publikum direkt ins Ziel getragen”, betonte das 1,81 m große Kraftpaket aus Razzolo in der Provinz Reggio Emilia nach dem Triumph vor knapp 20.000 Zuschauern.

Raich, der zuletzt durch starke Rückenschmerzen gehandicapt war, eroberte zwar wie erhofft die Weltcup-Gesamtführung, war aber mit seinen beiden fehlerhaften Läufen in Zagreb alles andere denn zufrieden. “Natürlich war viel mehr drin. Ich habe nicht so einen schlechten Lauf gemacht, doch der Fehler hat viel Zeit gekostet”, erklärte der Tiroler, der aber in Sachen Rücken endgültig Entwarnung gab. “Ich habe schon im Training keine Probleme mit der Verletzung gehabt. Ich habe nichts gespürt.”

Weltmeister Manfred Pranger war wie Marcel Hirscher, der damit auch im dritten Saison-Slalom nicht in die Wertung kam, Weltcup-Rückkehrer Rainer Schönfelder, Wolfgang Hörl, Christoph Dreier und Thomas König bereits im ersten Lauf auf der Strecke geblieben. Patrick Bechter war im Finale der Top 30 ebenfalls nicht dabei, weil er als 39. die Qualifikation dafür verpasst hatte.

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