SK Rapid Wien gegen FK Austria Wien – Die Stimmen zum 302. Wiener Derby

Tomas Simkovic und Marko Stankovic jübeln über ein Tor von Austria Wien gegen Rapid Wien
Tomas Simkovic und Marko Stankovic jübeln über ein Tor von Austria Wien gegen Rapid Wien ©APA
Die Wiener Austria hat das 302. Wiener Derby gegen den SK Rapid Wien gewonnen. Die Austria setzte sich in der 3. Runde der Fußball-Bundesliga im ausverkauften Hanappi-Stadion mit 3:0 durch und ist nun seit sechs Partien gegen die Rapidler ungeschlagen.

Die Anfangsphase des Spiels gehörte zwar Rapid Wien, doch blieben zwingende Torszenen und spielerische Höhepunkte eher Mangelware. Danach kamen die Austrianer, die sehr kompakt und diszipliniert agierten immer besser ins Spiel und in der 38. Minute gelang Kienast nach Querpass von Ortlechner der 1:0 Führungstreffer. Dem Treffer ging ein Fehler von Kulovits voraus, der sich im Strafraum den Ball abluchsen ließ. Nach der Pause blieben die Hütteldorfer im Spiel nach vorne weiter harmlos und so gelang den abgeklärten Austrianern in der 52. Minute das 2:0. Nach einer idealen Flanke von Vrsic war Kienast per Kopf zur Stelle und netzte ein. In der Schlussphase konnten der SK Rapid Wien auch nicht mehr entscheidend nachsetzen und die Wiener Austria kam immer wieder zu guten Torchancen. In der 82. Minute gelang dann noch das 3:0, bei einem Konter spielte Kienast, der allerdings davor ein Handspiel beging, den Ball für Simkovic auf, der dann den Ball ins Netz beförderte. Selbst der Ehrentreffer wollte den Rapidlern nicht gelangen, Boyd traf in der 88. Minute nur die Stange. (ausführlicher Spielbericht)

Die Stimmen zum Spiel Rapid Wien – Austria Wien

Peter Schöttel, der Trainer des SK Rapid Wien: “Das war eine sehr bittere Niederlage. Die Austria hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Das erste Tor war ein entscheidender Faktor. Danach hatte ich den Eindruck, dass wir nicht mehr reagieren konnten. Wir müssen jetzt die Klatsche aufarbeiten und am Donnerstag im Europacup aufsteigen.”

Peter Stöger, der Trainer des FK Austria Wien: “Ein 3:0-Sieg fühlt sich immer gut an. 3:0 im Hanappi-Stadion zu gewinnen ist nicht leicht, da darf man zufrieden sein. Es war ein verdienter Sieg, über weite Strecken war ich mit dieser Vorstellung sehr glücklich. Linz war in den ersten Spielen auch sehr bemüht, hatte aber Pech. Kienast hat sich im Training aufgedrängt, für ihn hat die Tendenz gesprochen. Dass das so aufgeht, war natürlich auch Glück, ich bin ja kein Hexer. Schön, dass er seine Möglichkeiten genützt hat. Vielleicht gibt es in Zukunft einen Sturm mit Kienast und Linz, auch das ist eine Option.”

Stefan Kulovits, Mittelfeldspieler bei Rapid zum Spiel: “Wir wollten die Europacup-Niederlage gutmachen, sind aber stattdessen in ein Debakel gelaufen. Die Situation beim 0:1 war dumm, das darf nicht passieren. Das Spiel ist einfach nicht gut gelaufen für uns. Wir müssen das Spiel abhaken und am Donnerstag im Europacup weiterkommen.”

Der Doppeltorschütze der Wiener Austria, Roman Kienast: “Das Spiel heute war sehr kräfteraubend. Wir haben alles gegeben und einen super Sieg gefeiert. Ich war lange Zeit verletzt, in den vergangenen Wochen bin ich dann langsam in Schwung gekommen. Heute hat mir der Trainer das Vertrauen geschenkt und ich hab es ihm glaube ich zurückgezahlt.”

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