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Sitzgelegenheiten sollen Radfahrer auf der Wiener Mariahilfer Straße bremsen

Radler in der Fußgängerzone - ein Problem auf der MaHü.
Radler in der Fußgängerzone - ein Problem auf der MaHü. ©dpa (Symbolbild)
Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou kündigte am Freitag an, dass "gewisse Gestaltungsmaßnahmen" gesetzt werden sollen, um das Problem der zu schnellen Fahrradfahrer auf der Mariahilfer Straße zu lösen. Sitzgelegenheiten auf der Fahrbahn, sollen verdeutlichen, dass man sich in der Fußgängerzone in Schrittgeschwindigkeit fortzubewegen habe.
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Die Situation auf der Mariahilfer Straße werde mit jedem Tag besser, sie überzeuge sich jeden Tag selbst davon, dass es funktioniere, betonte Vassilakou. Das Gros der Radfahrer halte sich in der Begegnungszone an die Bestimmungen. In der Fußgängerzone gebe es noch “vereinzelt” Radler, die sich nicht an die Schrittgeschwindigkeit halten. Aber die Polizei sei vor Ort und strafe auch, außerdem gebe es Transparente und man verteile Informationen an die Fahrradfahrer.

Maßnahmen in der Fußgängerzone

Kommende Woche wolle sie zusätzliche, unterstützende Gestaltungsmaßnahmen setzen. Das sollen zum Beispiel weitere Sitzgelegenheiten in der Fußgängerzone sein. Damit solle das Bewusstsein geschärft werde, dass es sich um eine Fußgängerzone handelt und Schrittgeschwindigkeit gelte.

Koalitionspartner Häupl meinte im “Kurier”, dass in Sachen Radfahrer die Kärntner Straße sein Vorbild wäre – dort dürfen sie aber nicht fahren. “Ich sehe bis jetzt keine Notwendigkeit, zu so einem Schritt zu greifen”, sagte Vassilakou. Auf die Frage, was “bis jetzt” genau heißt, wollte sie nicht eingehen. Sie wolle begleiten und dränge darauf, dass die Spielregeln eingehalten werden. Am Karlsplatz kommen Fußgänger und Radfahrer ja auch problemlos miteinander aus, argumentierte sie.

Querungen der Mariahilfer Straße

Dass es in der Fußgängerzone der Mariahilfer Straße keine Querungen gebe, “geht auf einen Wunsch der SPÖ zurück”, nun seien die Roten offensichtlich für sich übereingekommen, dass man doch welche wolle. Aus den Medien vernehme sie eine Frist von einer Woche, konnte sich Vassilakou einen Seitenhieb nicht verkneifen. Ihre Tür sei offen, sie würde sich freuen, “wenn ich das offiziell deponiert bekomme”. Sie sei auch für eine Diskussion “bereit”.

Die Polizei bestätigte unterdessen, dass in der neuen “Mahü” bereits geahndet wird. Bereits rund 500 Anzeigen bzw. Organstrafmandate wurden dort inzwischen verteilt, wie ein Polizei-Sprecher der APA am Freitag berichtete. Betroffen waren sowohl Autolenker als auch Radfahrer, zu den häufigsten “Delikten” gehörte Falschparken, Rasen und falsch Abbiegen. Eingeschritten werde jedoch weiterhin mit “Augenmaß” versicherte der Sprecher. Die in der Straße präsenten Beamten werden zudem weiterhin über die neuen Regelungen informieren. (APA)

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