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Silvester-Highlights in Wien: Von Verdi über Heltau bis zur subversiven Farce

Bevor zu Silvester das Feuerwerk gezündet wird, warten noch jede Menge Kultur-Highlights
Bevor zu Silvester das Feuerwerk gezündet wird, warten noch jede Menge Kultur-Highlights ©APA
Zu Silvester hat man in Wien die Qual der Wahl: Wer den Jahreswechsel nach den stillen Weihnachtsfeiertagen in Gesellschaft verbringen will, hat in der Bundeshauptstadt auch heuer wieder zahlreiche Gelegenheiten, den letzten Abend des Jahres kulturell ausklingen zu lassen - egal ob Hochkultur in Musikverein, Staatsoper und Co., Kabarett oder Party.
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Silvester in Wien

Auch wenn viele Veranstaltungen schon ausgebucht sind, hat der kulturaffine Silvesterfreund noch Möglichkeiten zum Ticketkauf.

Ein Klassiker: Silvester im Wiener Konzerthaus

Ein Fixstern am Silvesterfirmament ist wie stets das Wiener Konzerthaus. Klassisch geht es wie schon tags zuvor und tags darauf am 31. im Großen Saal mit Beethovens Symphonie Nr. 9 zu, die von den Symphonikern seit 1975 zu Silvester am Haus interpretiert wird, diesmal ab 19 Uhr unter Louis Langrée.

Um 22.30 Uhr folgt das Crossoverensemble The Philharmonics, das mit Tenor Michael Schade, Katharina Straßer als Moderatorin und Andy Hallwaxx als Regisseur prominente Gäste geladen hat. Restkarten sind noch vorhanden. Und schließlich unterhalten über den Tag verteilt Kabarettisten wie Bernhard Ludwig, Gernot Kulis, Andreas Vitasek sowie der Schauspieler Heinz Marecek die Besucher. Pünktlich um Mitternacht werden dann Pummerin und Donauwalzer ins Haus übertragen – Karten sind noch vereinzelt erhältlich (www.konzerthaus.at).

Opern-Besuch zum Jahreswechsel

“Die Fledermaus” im Doppelpack bieten auch heuer wieder Volks- und Staatsoper. Für die Otto-Schenk-Inszenierung unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy am Ring gibt es keine Tickets mehr, für die szenische Neueinstudierung von Heinz Zednik am Gürtel hingegen schon (www.staatsoper.at und www.volksoper.at). Im Musikverein geben die Philharmoniker unter Daniel Barenboim mit identischem Programm schon einen Ausblick auf das tags darauf folgende Neujahrskonzert, während auch das Wiener Ring-Ensemble ab 15 Uhr im Brahms-Saal Walzerweisen erklingen lässt. Beide Veranstaltungen sind jedoch bereits ausverkauft (www.musikverein.at).

Vom “Rosenkavalier” bis “ArriveVerdi”

Semimusikalisch geht es dafür im Theater an der Wien mit Robert Wienes Stummfilmklassiker “Der Rosenkavalier” von 1926 inklusive Livebegleitung durch das RSO unter Cornelius Meister zu. In der Spielstätte Kammeroper hingegen beschließen Tommaso Huber, Sebastian Gürtler und Georg Breinschmied mit “ArriveVerdi” das Wagner/Verdi-Jubiläumsjahr mit einer augenzwinkernden “musikwissenschaftlichen Sensation” und vertreten die Theorie, dass Wagner und Verdi in Wahrheit ein und dieselbe Person sind. Für beide Konzerte sind noch Karten vorhanden (www.theater-wien.at). “Noch einmal Konjunktur haben” soll Verdi im Theater Drachengasse, wo es in einer Doppelvorstellung “Wie Verd i unsterblich?” heißt. Auch hier sind noch Karten zu haben (www.drachengasse.at). Musicalfans können noch Restkarten der Vorstellung von “Elisabeth” im Raimund Theater ergattern (www.musicalvienna.at).

Burgtheater setzt auf Silvesterpremiere

Im Sprechtheaterbereich verzichtet das Burgtheater heuer auf die langjährige Tradition der Silvesterpremiere und setzt stattdessen auf Maria Happel und Sona MacDonald, die in “Spatz und Engel” Lieder von Edith Piaf und Marlene Dietrich auf die Bühne bringen. Im Akademietheater zeigt Michael Heltau mit seinen Wiener Theatermusikern sein erfolgreiches Programm “Das war’s, Herr Direktor”, davor und danach umrahmt von Stermann & Grissemann, die mit ihrer Loriot-Lesung “Die Ente bleibt draußen” wieder einmal auf die Lachmuskeln drücken.

Als einziger Programmpunkt ausverkauft ist bis dato das Heltau-Programm (www.burgtheater.at). Wer dennoch Lust auf eine Premiere hat, ist im Schauspielhaus Wien gut aufgehoben: Dort zeigt man die deutschsprachige Erstaufführung von Nick Paynes Paralleluniversen-Beziehungsstück “Konstellationen”, Karten gibt es noch (www.schauspielhaus.at).

Volkstheater-Highlight: “Comedian Harmonists”

Im Volkstheater steht heuer nicht Maria Bill, sondern die von Franz Wittenbrink musikalisch eingerichtete Revue “Die Comedian Harmonists” auf dem Programm, es gibt noch Restkarten (www.volkstheater.at). Heiter bis turbulent geht es im Theater in der Josefstadt zu: Während man im Haupthaus eine Doppelvorstellung von Eduardo De Filippos “Hochzeit auf Italienisch” mit Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger und Sandra Cervik als Paar gibt (Restkarten vorhanden), jagt in den Kammerspielen ebenfalls zweimal hintereinander der Checkbetrüger Frank Abagnale in Terrence McNallys “Catch Me If You Can” über die Bretter (Einzelkarten an der Theaterkassa) (www.josefstadt.org). Wer es hingegen lieber “subversiv-provokativ” mag, ist im Brut Wien besser aufgehoben, wo mit Martin Schicks und Damir Todorovics “Holiday on stage” eine “Farce über die westliche Gesellschaft und ihre Kunstszene” auf dem Programm steht, bevor das DJ-Trio Malefiz das Party-Ruder übernimmt (www.brut-wien.at).

Tipp: Theater oder Revue besuchen

Andere Töne werden im Theater Akzent angeschlagen, wo Musicalsängerin Maya Hakvoort ihre erste Silvester-Show bestreitet, flankiert von Christoph Wagner-Trenkwitz im Vorfeld und Joesi Prokopetz im Anschluss. Für alle drei Programmpunkte gibt es noch Karten (www.akzent.at). Kabarettistisch geht es auch im Rabenhof-Theater zu, wo die Science Busters gleich drei mal hintereinander zum silvesterlichen Erklären wissenschaftlicher Phänomene laden, wobei nur mehr für die erste Show um 15 Uhr Karten zu haben sind (www.rabenhoftheater.com). Im Stadtsaal lädt der heurige Gewinner des “Salzburger Stier”, Mike Supancic, zweimal hintereinander zu einem “Best Of”-Programm, für das noch Karten erhältlich sind (www.stadtsaal.com).

“Lasst euch gehen” heißt die neue Revue von Michael Niavarani und Albert Schmidleitner im Simpl, die zu Silvester gleich zwei Mal auf dem Programm steht. Im Vindobona kredenzen Susanna Hirschler, Roman Frankl und Pola Claricini zu einem Menü “Dinner for One – Essen für Drei”, begleitet vom Jazz-Orchester Wallenstein (www.simpl.at). Wer den Silvesterabend lieber bei André Hellers “Afrika! Afrika!” verbringen will, hat die Chance in der Wiener Stadthalle, Karten sind für beide Vorstellungen noch buchbar (www.stadthalle.com).

Alle weiteren Infos zu Silvester in Wien finden Sie hier.

(apa/red)

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