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Sieben neue Stadtentwicklungsgebiete sind in Wien in Planung

Wien wächst weiter.
Wien wächst weiter. ©Kronsteiner/PID
Da Wien weiter wächst, werden die Weichen für neue Stadtentwicklungsgebiete gestellt: Sieben Areale in den Bezirken Floridsdorf, Liesing, Favoriten und Landstraße sollen bebaut und dadurch attraktiver werden. Geplant sind auf insgesamt 177 Hektar 13.400 - größtenteils geförderte - Wohnungen für bis zu 33.000 Menschen.
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Die sieben Areale, die nun zusätzlich entwickelt werden, hätten in Summe dieselbe Größe wie der Bezirk Wieden, zog Planungsstadträtin Maria Vassilakou einen Vergleich um die Dimension des Vorhabens zu veranschaulichen. Warum es der neuen Stadtentwicklungsgebiete bedarf? “Wien ist die am schnellsten wachsende Stadt im deutschsprachigen Raum”, erklärte sie. Zudem brauche es viele geförderte Wohnungen, um die Mietpreisentwicklung in den Griff zu bekommen.

Die neuen Stadtentwicklungsgebiete

Am Freitag wurden erste Details zu den sieben Kandidaten präsentiert. Auf dem 20 Hektar großen Gebiet in Floridsdorf, wo sich noch das Gaswerk Leopoldau befindet, sollen künftig 1.400 Wohnungen bis zu 3.500 Menschen Platz bieten. Im selben Bezirk befindet sich das Donaufeld. Auf einem 60-Hektar-Areal sollen in einer ersten Phase dort circa 2.000 Wohnungen für bis zu 5.000 Städter entstehen, insgesamt sind sogar 6.000 Unterkünfte angedacht.

In Landstraße wird der Franzosengraben weiterentwickelt. Auf einem 59 Hektar großen Gebiet sind circa 2.500 Wohnungen für 5.000 Menschen vorgesehen. Auch in Favoriten befinden sich zwei Grätzel, die von den Stadtplanern attraktiv gemacht werden sollen: Beim Viola Park sind auf zwölf Hektar rund 800 Wohnungen für 1.800 Menschen vorgesehen. Aufgewertet werden soll auch der Verteilerkreis – vor allem als Bürostandort.

In Liesing nehmen sich die Verantwortlichen das bereits zum Teil bebaute Entwicklungsgebiet In der Wiesen zur Brust, konkret den Ostbereich. Auf 15,8 Hektar könnten bis zu 1.200 Wohnungen für bis zu 3.500 Personen errichtet werden. Auf einem sieben Hektar großen Areal in Atzgersdorf im selben Bezirk sind wiederum bis zu 1.500 Wohnungen für 4.500 Bewohner angedacht.

Baubeginn frühestens 2015

“Das alles wird jetzt in der Widmung angegangen”, sagte Vassilakou zum weiteren Fahrplan. Mit den entsprechenden Verfahren werde zum Teil noch heuer begonnen. Baubeginn ist frühestens 2015. Der “Verwirklichungszeitraum” bis zur Fertigstellung betrage zehn bzw. maximal 15 Jahre, falls es zu Verzögerungen kommen sollte, so die Stadträtin.

Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen in die Areale 2,4 Milliarden Euro. Gespräche mit den betroffenen Bezirken habe es bereits gegeben, berichtete Kubik. Ziel sei, dass die Umsetzung relativ rasch erfolge. Wobei: “Die Mühen der Ebenen werden noch kommen”, prophezeite er mit Verweis auf die bevorstehenden Flächenwidmungsverfahren.

Vassilakou: Stadtteile mit “Qualitäten”

Vassilakou ist vom Umsetzungserfolg überzeugt: “Es sind Stadtteile, die Qualitäten haben. Die Menschen wohnen dort, weil sie dort wohnen wollen und nicht weil sie müssen.” Wichtig sind der Stadt in den neuen Gebieten ein Nutzungsmix – also Wohnen, Arbeiten, Freizeit -, umweltfreundliche Mobilitätskonzepte, gute Öffi-Anbindungen, nutzbare Freiräume und großzügige Grünräume.

Tausende neue Wohnungen in Wien

Zusätzlich zu den sieben Arealen, die nun in Angriff genommen werden, werden derzeit auch unter anderem beim Hauptbahnhof, Nordbahnhof oder beim Nordwestbahnhof und in der Seestadt Aspern Tausende neue Wohnungen geschaffen. Die Stadtplanung arbeite derzeit allein in den großen Entwicklungsgebieten an 31.000 Unterkünften für bis zu 70.000 Menschen, hieß es. Mit diesem Programm schaffe man nicht nur, den Bedarf an Wohnraum in den nächsten Jahren abzudecken, “sondern auch überzuerfüllen”, freute sich Vassilakou. (APA)

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