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Shuko Genemo gewinnt Wien-Marathon in zweitbester Zeit

Shuko Genemo gewinnt den Wien-Marathon 2016.
Shuko Genemo gewinnt den Wien-Marathon 2016. ©AP
Am Sonntag gewinn die erst 20-jährige Shuko Genemo mit der zweitbesten Frauen-Zeit der Wien-Marathon-Geschichte den Vienna City Marathon 2016.
Chemosin schnellster Mann beim VCM
Bilder vom Marathon 2016

Die Äthiopierin benötigte für die 42,195 Kilometer 2:24:31 Stunden, den Streckenrekord hält seit 2000 die Italienerin Maura Viceconte in 2:23:47. Debütantin Ruti Aga (ETH) landete in 2:25:27 auf Platz zwei.

Genemo trotzte Wind

Die erst 20-jährige Äthiopierin Shuko Genemo hat am Sonntag in 2:24:31 Stunden mit der zweitbesten Frauen-Zeit der Wien-Marathon-Geschichte für das Highlight der durch kühle Temperaturen und starken Wind beeinflussten Veranstaltung gesorgt.”Es war ein Tag, an dem viele Träume weggeblasen wurden. Es war auch kalt. Es gibt ein paar Läufer, die Olympia-Limits erreicht haben, aber viele sind auf der Strecke geblieben”, fasste Athletenkoordinator Mark Milde zusammen.

“Wir haben ein spannendes Rennen bei den Männern gesehen, das war die Zielsetzung. Und das haben wir auch sehr gut hinbekommen. Die Jungs hatten mehr Potenzial als 2:09, aber wenn die Bedingungen so schlecht sind, wird es irgendwann taktisch, und man denkt mehr an die Preisgelder, als an die Zeiten.”

Die stärksten Frauen in Wien

Genemo setzte sich mit einer eindrucksvollen Leistung vor ihrer Landsfrau und Debütantin Ruti Aga (2:25:27) und der Kenianerin Doris Changeywo (2:31:50) durch, als beste Österreicherin erreichte Karin Freitag als 13. in 2:43:25 das neue Ziel vor dem Burgtheater. “Es war sehr kalt und anstrengend”, sagte Genemo, die nun bereits sechs Marathons absolviert hat. Olympia in Rio ist kein Thema für sie, dafür ist eine Zeit von 2:20 notwendig. Bei besseren Bedingungen hätte sie sich am Sonntag eine Zeit von 2:22 zugetraut.

Bei kühlen Temperaturen von nur acht Grad lief die Frauenelite wie geplant auf den Streckenrekord der Italienerin Maura Viceconte von 2:23:47 Stunden aus dem Jahr 2000 los. Beim Halbmarathon (1:12:10) hatte sich das Feld auf ein Trio – das spätere Stockerl – dezimiert, die mitfavorisierten Guteni Shone (ETH) und Fantu Jimma (ETH) waren nicht mehr dabei.

Bitter für Jimma und Debütantin Susan Jeptoo (FRA) war, dass sie beim Halbmarathon falsch abgebogen und ins Ziel gelaufen waren. Passiert ist das trotz genauen Briefings, wusste man doch im Vorfeld, dass es eine heikle Stelle ist. Jeptoo kämpfte sich zurück auf die Originalstrecke und wurde am Ende noch Zehnte (2:40:39).

Die Zeiten der Frauen beim Wien-Marathon 2016

Frauen: 1. Shuko Genemo (ETH) 2:24:31 – 2. Ruti Aga (ETH) 2:25:27 – 3. Doris Changeywo (KEN) 2:31:50. Weiter: 13. Karin Freitag (AUT) 2:43:25 – 17. Cornelia Köpper (AUT) 2:45:37

Halbmarathon: 1. Zsofia Erdelyi (HUN) 1:15:25 – 2. Frida Lunden (SWE) 1:16:42 – 3. Victoria Schenk (AUT) 1:17:44

(Anmerkung: angegeben sind die international gültigen Bruttozeiten)

Zum dritten Mal gewann damit eine Äthiopierin den Marathon in Wien.

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