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Serien-Räuber? 5 Verdächtige festgenommen

Der Banküberfall auf eine Bank Austria-Filiale in Wien-Penzing am Donnerstag dürfte geklärt sein.

Fünf mutmaßliche Bankräuber hat die Wiener Polizei seit Donnerstagabend festgenommen. Man gehe davon aus, dass die Männer in unterschiedlichen Gruppierungen mehrere Überfälle auf Geldinstitute begangen haben, sagte Oberstleutnant Gerhard Haimeder von der Kriminaldirektion 1 (KD1) am Freitag zur APA. Zu den bisherigen Verdächtigen werden vermutlich noch einige hinzukommen.

Ob die Männer auch für jene Banküberfälle verantwortlich sind, nach denen eine 5.000 Euro hohe Belohnung ausgelobt wurde, ist noch unklar. Seit 29. Juni wurden mit dem gestrigen Raub insgesamt fünf Geldinstitute auf die gleiche Art und Weise überfallen. Die Täter gingen stets zu zweit in die Banken. Einer der Männer hielt die Anwesenden mit einer Pistole in Schach und bewachte den Eingang. Der andere sprang hinter das Kassapult und schnappte sich das Bargeld. Mit der Beute entkamen die Räuber immer durch ein benachbartes Haus.

Drei 21-jährige Männer – ein Serbe, ein Bosnier und ein Österreicher polnischer Abstammung – wurden nach einem Überfall auf eine Bank Austria Creditanstalt am Donnerstagabend verhaftet. Hinweise gab es vorerst allerdings nur auf diesen Bankraub in Wien-Penzing. Wegen der ähnlichen Vorgangsweise zu den vorangegangenen Delikten ermittelte die Polizei allerdings auch wegen weiterer Taten. Am Freitag klickten dann für zwei weitere Männer – ebenfalls Österreicher polnischer Abstammung – die Handschellen. Die beiden kennen die anderen Verdächtigen zumindest teilweise, berichtete Haimeder.

Bei dem Überfall am Donnerstag dürfte ein dritter Täter in einem Fluchtauto auf seine Komplizen gewartet haben, sagte Haimeder. Im Geldinstitut wurden Schüsse aus einer Tränengaspistole abgefeuert. Ob dies unabsichtlich geschah oder ob es sich dabei um „Warnschüsse“ handelte, ist noch unklar. Verletzt wurde niemand. Die Beute in unbekannter Höhe wurde von der Polizei bei Festnahmen sichergestellt.

Bei den ersten drei Überfällen am 29. Juni, 1. September und 29. September suchte immer ein Räuber-Duo Geldinstitute der Bank Austria Creditanstalt in Wien-Penzing heim. Am Donnerstag wurde einer dieser Filiale in der Linzer Straße bereits zum dritten Mal ausgeraubt. Am 2. November hatten es die Täter auf eine BAWAG-Zweigstelle in Wien-Margareten abgesehen. Nach dem dritten Überfall in Serie auf eine ihrer Filialen lobte die Bank Austria Mitte Oktober auf Hinweise die zur Ergreifung der Täter eine Belohnung von 5.000 Euro aus.

Bankräuber waren in Wien im Jahr 2006 bisher besonders aktiv. Seit 1. Jänner wurden insgesamt 64 Geldinstitute in der Bundeshauptstadt überfallen. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2004 könnten bis Ende Dezember eingestellt werden. Vor zwei Jahren wurden in 365 Tagen 67 Filialen von Räubern heimgesucht.

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