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Serbische Kosovo-Demo am Sonntag in Wien abgesagt

Als Grund nannte der in der serbischen Gemeinde umstrittene Organisator Petar Milatovic Ostroski "offene Drohungen albanischer Extremisten", am Wiener Heldenplatz "ein Blutbad" anrichten zu wollen.

Auch sei gedroht worden, FPÖ-Chef Heinz Christian Strache, der vom Veranstalter als Redner angekündigt wurde, “zu liquidieren”, teilte Ostroski in einer Aussendung mit. Das Meeting sei nicht aus Angst, sondern aus “präventiven Gründen” abgesagt worden.

Die Veranstalter der Wiener Kundgebung von vergangenem Sonntag wollten diesmal nicht zur Demo aufrufen, weil sie in Ostroski einen “serbischen Extremisten” sehen. Am vergangenen Sonntag war es nach der Demonstration, bei der sich etwa 8.000 Menschen versammelten, zu Ausschreitungen serbischer Jugendlicher gekommen. Seither sei die Polizei auf alles vorbereitet und es herrsche “höchste Alarmstufe”, hieß es in Polizeikreisen gegenüber der APA.

Hingegen soll wie angekündigt eine Demonstration an jenem Tag stattfinden, an dem Österreich den Kosovo offiziell anerkennt. Die Kundgebung soll in der Wiener Innenstadt stattfinden. Erwartet werden kann, dass die formelle Anerkennung durch Österreich am Donnerstag oder Freitag erfolgt.

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