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Sechs Millionen Nächtigungen im ersten Halbjahr 2014: Rekord in Wien

Die Wiener Hotellerie kann sich über einen neuen Nächtigungsrekord freuen.
Die Wiener Hotellerie kann sich über einen neuen Nächtigungsrekord freuen. ©APA
Wien hat heuer mit sechs Millionen Nächtigungen und damit einem Zuwachs von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr einen neuen Tourismusrekord verbuchen können. Einbußen gab es aber trotzdem.
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Ausschlaggebend für die positive Halbjahresbilanz war unter anderem der Juni, der mit 1,2 Millionen Nächtigungen und damit einem Plus von 7 Prozent zu Buche schlug. Selbst das “Sorgenkind” Russland habe sich im Juni erholt, erklärte  Wien-Tourismus-Direktor Norbert Kettner. Lagen die Einbußen am russischen Herkunftsmarkt im Mai noch bei minus 26 Prozent, habe es im Juni nur noch einen Rückgang von 2 Prozent gegeben. Über das gesamte erste Halbjahr gesehen, schrumpften die russischen Übernachtungen gegenüber 2013 um 12 Prozent, die japanischen um 4 Prozent.

Mehr deutsche Touristen in Wien

Positiv entwickelt hätten sich dagegen die Zahlen der zwei stärksten Herkunftsländer Deutschland (plus 6 Prozent) und Österreich (plus 4 Prozent). Innerhalb der zehn wichtigsten Märkte gab es auch zweistellige Zuwachsraten, etwa bei den Nächtigungen von Urlaubern aus Italien (plus 18 Prozent) und den USA (plus 16 Prozent). “Das beste Ergebnis aller Märkte erzielte unser neuer Markt Südkorea mit einem Zuwachs von 26,6 Prozent”, berichtete der Tourismusdirektor in Bezug auf die Steigerungsrate.

Neuer Tourismusrekord

Von dem Halbjahresrekord profitierten laut Kettner mit Ausnahme der Fünf-Stern-Hotellerie alle Kategorien, da hier der Kapazitätszuwachs besonders stark gewesen sei. Die Bettenauslastung in Wien stieg auf 51,4 Prozent (2013: 50,3 Prozent), die Zimmerauslastung von 64 auf 65 Prozent. Der Netto-Nächtigungsumsatz liegt zwar erst für die Monate Jänner bis Mai vor, in diesem Zeitraum kletterte er allerdings um 9 Prozent auf 232 Mio. Euro nach oben. “Insgesamt können wir ein sehr gutes ersten Halbjahr vermelden”, freute sich Kettner.

Um in Zukunft auf Wunsch der Hotellerie noch genauere Daten liefern zu können, berechnet und veröffentlicht der Wien-Tourismus ab sofort auch die Kennziffer “RevPAR” (revenue per available room), also den Erlös pro verfügbarem Zimmer. Durchschnittlich erzielten die Wiener Hotels im ersten Halbjahr 2014 einen Erlös pro Zimmer von 48,50 Euro, im Vergleichszeitraum 2013 waren es 45,60 Euro.

Gäste bleiben im Schnitt 2,3 Tage

Die Aufenthaltsdauer des durchschnittlichen Wien-Touristen ist allerdings – wie auch im Rest Europas – weiter eher im Sinken begriffen. 2,3 Tage verbringen Gäste hier im Durchschnitt. “Das werden wir in absehbarer Zukunft auch nicht verlängern können”, meinte der Tourismusdirektor.

Um auch in Zukunft als Destination interessant zu bleiben, investiert man bis Ende des Jahres noch 8,3 Mio. Euro in Marketingaktivitäten in 23 verschiedenen Ländern. Unter anderem touren die Tourismus-Werber mit einem Wiener Kaffeehaus durch Asien oder versuchen die Brasilianer mit einem Wiener-Berliner Weihnachtsdorf in Sao Paulo zu begeistern. “In Moskau sind wir – trotz der derzeit schwierigen Situation – unter anderem bei einem Herbstgenussfestival vertreten”, schilderte Kettner.

Touristeninfo wird umgebaut

Auch in Wien selbst feilt man am Auftritt: Die Touristeninfo am Albertinaplatz wird bis Ende Oktober umgebaut, in der Zwischenzeit können sich Besucher in einem goldenen Container informieren. Reisegäste will man künftig auch am Hauptbahnhof begrüßen: Am 10. Oktober soll hier eine neue Zweigstelle eröffnen. Unzufrieden zeigte sich der Tourismuschef allerdings mit der Situation der Fernbusse in Wien, bei denen er einen anhaltenden Boom ortete. Die derzeitige Situation mit der Einstiegsstelle Erdberg sei “nicht optimal”: “Mittelfristig werden wir nicht um ein Fernbusterminal in Wien nicht herumkommen.”

Ein besonderes Gadget könne man Gästen jedoch schon jetzt anbieten. Ab sofort können sie unter getflink.com um 15 Euro pro Tag mobile Hotspots mieten, die unbegrenztes Datenvolumen für bis zu zehn Geräte bereitstellen. (APA)

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