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Schwerverletzter am Hochkar: Lawine von Variantenfahrern ausgelöst

Abtransport und Erstversorgung des Verschütteten durch die Einsatzkräfte von ÖAMTC und Bergrettung am Hochkar
Abtransport und Erstversorgung des Verschütteten durch die Einsatzkräfte von ÖAMTC und Bergrettung am Hochkar ©APA/ÖAMTC/UNBEKANNT
Jene Lawine am Hochkar, durch die Samstagmittag ein Skifahrer (30) schwer verletzt worden ist, wurde nach Angaben der Landespolizeidirektion NÖ und des Bergrettungsdienstes NÖ/Wien von zwei Variantenfahrern ausgelöst. Die Verursacher seien geflüchtet ohne dem Mann Hilfe zu leisten.
Das Lawinenunglück
Einsatz am Hochkar

Hinweise auf das Duo sind an die Polizeiinspektion Lunz am See (Tel.: 059133-3154) erbeten.

Skifahrer am Hochkar teilverschüttet

Bei dem Opfer handelt es sich um einen 30-Jährigen aus dem Bezirk St. Pölten. Der Skifahrer war teilverschüttet worden. “Christophorus 10” flog den Mann ins Landesklinikum Amstetten, wo eine Unterschenkelfraktur rechts festgestellt wurde, berichtete die Polizei.

Zum Unfallhergang hieß es, dass die von dem Schneebrett getroffene “schwarze” Piste “8” (Karabfahrt) gesperrt gewesen sei. Absperrbänder und Hinweistafeln sowie gelb blinkende Warnleuchten hätten darauf hingewiesen. Nachdem der 30-Jährige im Hang stehen geblieben war, habe er oberhalb zwei weitere Personen bemerkt. Durch die in der Folge ausgelöste Lawine wurden laut Polizei alle drei Skifahrer mitgerissen. Nur der 30-Jährige sei teilverschüttet worden.

Variantenfahrer lösen massive Lawine aus

Der Lawinenkegel hatte ein Ausmaß von 22 Metern Breite und 85 Metern Länge. Die Gesamtlänge des Schneebretts wurde von der Polizei mit 336 Metern – von der Anrisskante bis zur Endlage – angegeben. Die Lawine sei zur Gänze auf der gesperrten Piste “8” zum Stillstand gekommen.

Für die Bergrettung NÖ West gab es Gebietsalarm, ein Großaufgebot an Helfern der Ortsstellen Göstling, Lackenhof, Lunz und Hollenstein rückte mit zwei Lawinenhunden aus. Dazu waren die Alpin-, die Flugpolizei mit der “Libelle” sowie “Christophorus 10” und “Christophorus 15” aufgeboten. Nicht zuletzt unterstützte die Hochkar Bergbahnen GesmbH die Suchaktion mit allen verfügbaren Mitarbeitern und Gerät. In Summe waren 65 Helfer im Einsatz, bilanzierte die Bergrettung.

Lawinengefahr in NÖ bleibt hoch

In den niederösterreichischen Bergen herrschte am Sonntag unverändert erhebliche Lawinengefahr. In den Ybbstaler und Türnitzer Alpen sowie im Rax-Schneeberggebiet galt weiterhin Stufe 3. Die Situation “wird sich nur langsam entspannen”, berichtete der Lawinenwarndienst.

(apa/red)

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