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Schwere Unwetter in NÖ: Aufräumarbeiten dauern an

In Niederösterreich kam es zu schweren Unwettern.
In Niederösterreich kam es zu schweren Unwettern. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag kam es zu schweren Unwettern in Niederösterreich. Die Aufräumarbeiten dauern nach wie vor an.

In Niederösterreich sind nach den schweren Unwettern, die Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag niedergingen, auch Sonntagvormittag weiterhin zahlreiche Feuerwehren bei Aufräumarbeiten im Einsatz gewesen. Vom Unwetter besonders betroffen waren laut Feuerwehrangaben die Bezirke Krems und Melk.

Massive Überflutungen im Bezirk Melk

Vor allem im Bezirk Melk hatten massive Überflutungen die Einsatzkräfte gefordert. Häuser standen unter Wasser, Personen mussten aus vom Wasser eingeschlossenen Fahrzeugen befreit werden. In Mank wurde laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger eine Hochzeitsgesellschaft vor dem eindringenden Wasser gerettet und mit warmer Kleidung versorgt.

Rund 700 Einsätze hatte laut Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner die Feuerwehr in Niederösterreich bis Sonntagvormittag bereits verzeichnet, berichtete noe.ORF.at. In Haunoldstein (Bezirk St. Pölten) standen laut Fahrafellner mehr als 120 Häuser und Gebäude bis zu eineinhalb Meter unter Wasser.

Einzelne Ortschaften waren zum Teil abgeschnitten

Die Helfer waren auch mit mehreren Großpumpen im Einsatz. In Neuwinden (Bezirk Melk) wurde ein Hochwasserschutz aufgebaut. Einzelne Ortschaften seien zum Teil abgeschnitten gewesen, so Resperger. Die Aufräumungsarbeiten dürften in einigen Bereichen vermutlich erst am Abend abgeschlossen sein, schätzte der Feuerwehr-Sprecher. Sonntagmittag waren weiterhin Feuerwehren aus den Bezirken Amstetten, Melk und Scheibbs im Einsatz.

Kleine Bäche in NÖ wurden zu reißenden Flüssen

Im Niederösterreich sind bei den Unwettern am Samstag kleine Bäche zu reißenden Flüssen geworden. So hat den Einsatzkräften zufolge die Sierning im Mostviertel einen Wasserstand von 3,5 Metern erreicht. LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) machte sich am Sonntag mit Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und den Bezirkshauptmännern ein Bild der Lage, um die überregionale Hilfe zu koordinieren.

Im Bundesland waren mehr als 1.000 Helfer aufgeboten. Von den etwa 700 Einsätzen entfielen allein 500 auf die Bezirke Melk und St. Pölten. Auch sieben Katastrophenhilfszüge rückten aus. In manchen Ortschaften im Zentralraum war die Rede davon, dass "historische Unwetter" niedergegangen seien.

1.000 Feuerwehrleute räumen in NÖ auf

Nach den verheerenden Unwettern von Samstag auf Sonntag in den Bezirken Melk und St. Pölten sind noch immer rund 1.000 Feuerwehrleute mit den Aufräumarbeiten und der Beseitigung der Schäden beschäftigt, teilte die Feuerwehr am Sonntag mit. Mehr als 700 Notfälle mussten die Einsatzkräfte bisher abarbeiten. Man gehe davon aus, dass die Aufräumarbeiten auch am Montag noch andauern werden.

Zu diesem Zweck werden weitere Katastrophenhilfszüge aus den benachbarten Bezirken in die überschwemmten Gebiete entsandt. Diese schweren Unwetter hätten wieder einmal gezeigt, dass die millionenteuren Investitionen des Landesfeuerwehrverbandes in eine Vielzahl an Großpumpen und Notstromaggregate ein richtiger Schritt waren, hieß es. Aufgrund der personellen Stärke mit fast 100.000 Mitgliedern, seien auch bei dieser Katastrophe genügend Reservemannschaften der Feuerwehren zur Bewältigung aller Aufgaben zur Verfügung gestanden, wurde seitens des Landesfeuerwehrkommandos betont.

(APA/Red)

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