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Schwere Badeunfälle mit kleinen Kindern in Mödling und Gerasdorf

Ein Rettungshubschrauber des ÖAMTC musste zu einem der Badeunfälle ausrücken
Ein Rettungshubschrauber des ÖAMTC musste zu einem der Badeunfälle ausrücken ©APA/ÖAMTC
Gleich zwei schwere Badeunfälle mit Kindern geschahen am Samstag zwischen 17.30 Uhr und 18.00 Uhr in Niederösterreich gekommen. Ein Fünfjähriger musste in einem Freibad in Mödling und ein Vierjähriger aus einem Swimming Pool in Gerasdorf gerettet und reanimiert werden.

Mehrere Kleinkinder-Unfälle am Wochenende: Nachdem am Samsatgabend ein Dreijähriger schwer verletzt wurde, auf den im Bezirk Tulln ein Einfahrtstor gestürzt war, geschahen zwei Badeunfälle in Mödling und Gerasdorf, wo die Kinder jeweils aus den Becken gerettet, reanimiert und in Krankenhäuser geflogen werden mussten.

Badeunfälle: Leblosen Buben in Mödling bemerkt

Laut Sicherheitsdirektion hatte im Mödlinger Bad ein 44-Jähriger den im Schwimmerbereich des Außenbeckens treibenden Buben bemerkt, hielt ihm den Kopf über Wasser und brachte ihn zum Beckenrand. Ein weiterer Badegast (24), nach ÖAMTC-Angaben Rettungssanitäter, begann in einer nahegelegenen Erstversorgungshütte sofort mit Reanimationsmaßnahmen, die erfolgreich verliefen.

Kurz darauf trafen Rettungswagen und -hubschrauber ein und übernahmen die weitere Versorgung. Das Kind wurde zur weiteren Überwachung ins Spital geflogen, es bestand aber keinerlei Lebensgefahr mehr, so die Sicherheitsdirektion.

Wie der ÖAMTC mitteilte, hatte sich der in Oberwart (Burgenland) stationierte C16 gerade beim Krankenhaus Mödling befunden und war deshalb rasch zur Stelle – laut “144 – Notruf NÖ” eine Minute nach der Alarmierung. Badegäste, die den auf der Suche nach geeigneter Landemöglichkeit über dem Bad kreisenden Hubschrauber beobachteten, räumten sofort eine Betonfläche, um Platz zu schaffen. Die Versorgungskette habe in diesem Fall perfekt funktioniert, es wurde auch auf die Erste Hilfe durch den zufällig im Bad anwesenden Sanitäter verwiesen.

Kreislaufstillstand in Gerasdorf

Der zweite der Badeunfälle ereignete sich in Gerasdorf – laut “144 – Notruf NÖ” bei einem Einfamilienhaus. Laut ÖAMTC war der Vierjährige im Swimmingpool untergegangen und erlitt einen Kreislaufstillstand. Wiederbelebungsmaßnahmen der Mutter wurden von den zeitgleich eingetroffenen Rettungsteams von Rotem Kreuz und ÖAMTC fortgesetzt, woraufhin der Bub zu husten begann. Er wurde ins Wiener SMZ-Ost geflogen, die Prognose für den Vierjährigen sei gut, so der ÖAMTC. Er befinde sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung, stellte die Sicherheitsdirektion am Sonntag fest.

Zum Hergang teilte die Sicherheitsdirektion mit, dass sich eine 64-Jährige mit ihren vier Enkelkindern im Garten aufgehalten hatte. Während sie kurz telefonierte, streifte der Vierjährige unbemerkt seine Schwimmflügel ab und versuchte, eine Kindergießkanne zu füllen. Dabei kippte er in das 120 cm tiefe Becken. Die Geschwister riefen die Großmutter zu Hilfe, die sofort in den Pool sprang und den Buben herausholte. Er gab keine Lebenszeichen mehr von sich, worauf die Mutter sofort mit der Reanimation begann.

Dreijähriger in Tulln verunglückt

Nach Auskunft des AKH Wien vom Sonntag nicht in Lebensgefahr ist ein Dreijähriger, der am Samstagabend wie berichtet im Bezirk Tulln unter einem umgestürztem Tor eingeklemmt wurde. Der Bub wurde auf der Überwachungsstation betreut, sagte Sprecherin Karin Fehringer. Nicht nur die Badeunfälle, sondern auch dieser Unfall dürften also glimpflich ausgegangen sein.

(apa/red)

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