Schönborn positiv über erste Generalkongregationen

Kardinal Christoph Schönborn hat sich positiv über die ersten beiden Generalkongregationen geäußert, die am Montag im Vatikan zur Vorbereitungen des Konklave für die Papst-Wahlen begonnen haben. "Es war ein sehr positiver Tag", sagte der Wiener Erzbischof bei einer Zeremonie in der San Bartolomeo-Kirche in Rom. Unterdessen wurden am Dienstag die Vorbereitungen für die Papstwahl fortgesetzt.


Beim dritten Treffen vor dem Konklave waren am Dienstag 148 Kardinäle anwesend, 110 von ihnen sind unter 80 Jahre alt und damit wahlberechtigt, sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi. Bis Mittwoch sollen fünf weitere Papst-Wähler in Rom eintreffen. Das Datum des Konklavebeginns könnte Kreisen zufolge am Mittwoch bekanntgegeben werden.

Es wird damit gerechnet, dass das Konklave, das den Nachfolger des aus Altersgründen zurückgetretenen Papst Benedikt XVI. wählt, kommende Woche startet. Damit dürfte der neue Papst rechtzeitig zu Ostern feststehen.

Die Gespräche der Kardinäle fanden hinter verschlossenen Türen in der Synodenaula statt und wurden von Kardinaldekan Angelo Sodano geleitet. Nach zwei Generalkongregationen am Montag fand am Dienstag ein einziges Treffen statt. Eine weitere Generalkongregation ist am Mittwochvormittag vorgesehen. Bei diesen Sitzungen müssen alle anfallenden Amtsgeschäfte der Kirche behandelt werden.

Die Sixtinische Kapelle wurde inzwischen wegen der Vorbereitungen zum Konklave für die Öffentlichkeit gesperrt. Unter den Fresken Michelangelos wählen die Kardinäle im Konklave den neuen Papst. Wann die Sixtinische Kapelle wieder geöffnet wird, hängt von der Dauer der Papst-Wahl ab.

Bisher gibt es nach Einschätzung italienischer Medien keinen klaren Favoriten für die Papst-Wahl. Zu den Favoriten zählt laut Insidern der Mailänder Erzbischofs Angelo Scola. Gute Chancen werden auch dem kanadischen Kardinal Marc Oullet zugebilligt. Als Alternativlösung gelte der ungarische Primas Peter Erdö, Chef der europäischen Bischöfe.

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