Schönheitschirurg soll Patientinnen vergewaltigt haben

Ein schwedischer Schönheitschirurg kommt wegen der Vergewaltigung mehrerer Patientinnen unter Narkose vor Gericht. Der 53-Jährige soll in sechs Fällen in seiner Privatpraxis in Malmö Operationen zum sexuellen Missbrauch von Frauen ausgenutzt haben.

Eine 24 Jahre alte Patientin hatte den Arzt angezeigt. Sie behauptete, der Chirurg habe sexuelle Aktivitäten an ihr ausgeführt, als sie nach einer simplen Operation erwachte. Da sie von dem Narkosemittel weiter bewegungsunfähig gewesen sei, habe sie sich nicht wehren können.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe in den Medien meldeten sich fünf weitere Frauen bei der Polizei. Alle gaben an, dass der Arzt sie jeweils mit Preisnachlässen zu Operationen überredet habe, bei denen kein weiteres Personal anwesend gewesen sei.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft bestreitet der Chirurg alle Vorwürfe. Man habe jedoch sichere Beweise.

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