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Schnellbahnverkehr für Wien neu geregelt

APA
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Wien und die ÖBB haben sich auf einen neuen Verkehrsdienste-Vertrag geeinigt, der die Finanzierung des Schnellbahn-Verkehrs in der Bundeshauptstadt bis Ende 2012 sicherstellt.

Heute, Donnerstag, wurde das Übereinkommen von Vizebürgermeisterin Renate Brauner (SPÖ) und ÖBB-Personenverkehr-Vorstand Stefan Wehinger im Rathaus unterzeichnet. Wien zahlt jährlich 6,5 Mio. Euro plus 1 Mio. Euro für neue S-Bahn-Garnituren.

Gegenüber dem alten, Ende 2003 abgeschlossenen Vertrag steigt der jährliche Anteil Wiens damit um rund 2,2 Mio. Euro, also mehr als 50 Prozent. „Die ÖBB sind uns ein guter und teurer Freund“, meinte Brauner dazu. Die Stadt bezahle für zusätzliche Züge und dichtere Intervalle. Den Anteil der ÖBB wollte Wehinger nicht nennen. Insgesamt koste der Bahnverkehr in der Ostregion dreistellige Millionenbeträge.

Der neue Vertrag tritt mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag (9. Dezember 2007) in Kraft und gilt bis Dezember 2012. Bemerkbar macht er sich vor allem durch die Intervallverdichtung auf der Vorortelinie (S 45) auf zehn Minuten in den Spitzenzeiten. Mit 2,1 Mio. Euro frisst diese Maßnahme fast den gesamten zusätzlichen Finanzierungsbeitrag Wiens auf. Nicht vorgesehen sind die seit Jahren diskutierten kürzeren Intervalle auf der Flughafenschnellbahn (S 7) und auf der S 80.

Auf der S 45 kommen drei zusätzliche Talent-Niederflurzüge zum Einsatz. Wien hat bereits 13 dieser Garnituren mitfinanziert (die Stadt zahlt 25 Jahre lang jährlich 1 Mio. Euro dafür, und das schon seit 2004). Derzeit sind in der Ostregion insgesamt 48 Talent-Züge auf Schiene, inklusive Doppelstock-Garnituren ist mehr als ein Drittel der Züge bereits barrierefrei.

Brauner lobte die S-Bahn als perfekte Ergänzung zu den Angeboten der städtischen Wiener Linien. Wehinger hob hervor, dass es besonders leicht gewesen sei, den Vertrag zum Abschluss zu bringen. Vor allem beim letzten Vertrag war das noch anders. ÖBB und Wien hatten ihre Streitigkeiten damals öffentlich ausgetragen. Die Stadt drohte sogar, den S-Bahn-Verkehr selbst zu übernehmen. „Ich glaube, dass die Rolle der S-Bahn in der Vergangenheit deutlich unterschätzt wurde“, so der ÖBB-Vorstand. Diese Prioritäten hätten sich geändert.

In Wien sind täglich rund 300.000 Menschen mit der Bahn unterwegs, rund ein Drittel der 200.000 Pendler kommt per Zug nach Wien. Zum Vergleich: Die Wiener Linien befördern in der Bundeshauptstadt mehr als zwei Mio. Fahrgäste pro Tag in ihren U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen.

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