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Schlösserrundfahrt in Deutschland

14 Städte und fast ebenso viele Stadtschlösser, Residenzen oder Festungen erwarten Besucher bei ihren Reisen durch die "Historischen Städte Deutschlands" - wobei Geschichte keinesfalls langweilig sein muss. Impressionen 

So lässt es sich im Rahmen einer organisierten Reise z.B. auf den Spuren von “Imperatoren, Königen und Kaisern” in mehreren Etappen quer durch Deutschland von Potsdam an der Havel bis nach Koblenz am Rhein reisen”, erläutert Björn Rudek, Sprecher der Städtegemeinschaft. Ab 679,- EUR bietet der Veranstalter “To Europe” online unter www.toeurope.eu unterschiedliche Reiserouten durch die Städte an.

Die Rundreise beginnt in der preußischen Residenzstadt Potsdam. Als Friedrich II. 1786 starb, war der zum Schloss zugehörige Barockgarten von Sanssouci längst aus der Mode gekommen und entsprach nicht mehr dem Zeitgeist. Sein Nachfolger Friedrich Wilhelm II. errichtete am Heiligen See das Marmorpalais als Sommerresidenz und präferierte einen Garten, der den neuen freiheitlichen und naturverbundenen Lebensvorstellungen entsprechen sollte – der so genannte Neue Garten. Es lohnt sich, einen geführten Abendspaziergang durch zwei Jahrhunderte Park- und Architekturgeschichte zu unternehmen (Information und Buchung: www.potsdamtourismus.de). Die verspielten Schlösser und Gärten Potsdams auf der einen Seite und andererseits festungsartige Anlagen, gelten gemeinsam als Symbole der Macht und Stärke in den historischen Städten.

Bis 1664 weigerte sich Erfurt beharrlich, als Folge des Westfälischen Friedens von Münster und Osnabrück (1648) wieder in das Mainzer Kurfürstentum eingegliedert zu werden. Um weiteren Aufständen der Erfurter Bürgerschaft vorzubeugen, ließ der Kurfürst und Erzbischof von Mainz, Johann Philipp von Schönborn, auf dem Territorium des mittelalterlichen Petersbergs eine Festungsanlage zu errichten, die noch heute zu den größten ihrer Art in Europa zählt. Mit einer Fackel ausgerüstet geht es in den Untergrund! Bei einer außergewöhnlichen Führung zu später Stunde lassen sich die geheimnisvollen unterirdischen Gänge der Citadelle Petersberg erkunden (Information und Buchung: www.erfurt-tourismus.de).

Fürstlich wird es in Würzburg! Die zum Welterbe der UNESCO zählende Residenz benötigte allein für den Rohbau schon 24 Jahre. Ihre kühne Konstruktion machte den Architekten zum bedeutendsten Baumeister des Barock und Rokoko. Sein Name: Balthasar Neumann. Ein Rundgang durch die Anlage kommt einem Rausch der Sinne gleich: Eben noch im monochromen Ambiente des “Weißen Saals”, anschließend überwältigt von der Farbenvielfalt des 677qm großen Deckenfreskos des Venezianers Tiepolo und anschließend sinnlich umgeben von den Blütendüften im Hofgarten und dem fröhlichen Plätschern der Brunnenanlagen. Weitläufige labyrinthische Weinkeller wurden von Beginn an eingeplant und werden bis heute vom Staatlichen Hofkeller (www.hofkeller.de) genutzt, welcher bei Führungen besichtigt werden kann – edle Tropfen inklusive.

Lebendig ist die Monarchie in Regensburg! Die Fürstenfamilie von Thurn und Taxis bewohnt, 200 km von Würzburg entfernt, in ihrem Schloss St. Emmeran inmitten der Altstadt von Regensburg eine Residenz, die mit 500 Zimmern größer ist als der Buckingham-Palace! Die Schlossfestspiele, der Weihnachtsmarkt sowie die Fürstliche Schatzkammer mit der Hofpracht des 18. und 19. Jahrhunderts sollten unbedingt im persönlichen Reiseplaner vermerkt werden! Eine virtuelle Stippvisite lässt sich vorab im Internet unter www.thurnundtaxis.de unternehmen.

Die Geste der erhobenen Rechten ist die der “adlocutio”, der feierlichen Ansprache an das Heer. In dieser Haltung steht der römische Kaiser und Stadtgründer Augustus vor dem prächtigen Rathaus in Augsburg. Ursprünglich als Tagungsort für die Reichstage errichtet, fesselt der Goldene Saal des Rathauses die Blicke der Besucher mit seinem reichhaltigen Goldschmuck und der Deckenhöhe von 14 Metern. Das Augsburger Rathaus gilt als bedeutendster Profanbau der Renaissance nördlich der Alpen und drückt das Selbstverständnis der reichsstädtischen Augsburger des 17. Jahrhunderts aus – schlossähnlich, prachtvoll jedoch von der Bürgerschaft errichtet. Die Tourist Information Augsburg bietet mit einem Stadtrundgang die Möglichkeit, das goldene Augsburg kennen zu lernen (Buchung und Information unter: www.augsburg-tourismus.de).

Wie nah Macht, Herrlichkeit und Vergänglichkeit beieinander liegen, wird beim Besuch der Ruine des Kurfürstlichen Schlosses in Heidelberg deutlich. Friedrich V. ließ seiner Braut Elisabeth Stuart als Hochzeitsgeschenk den “Hortus Palatinus”, jenen legendären Lustgarten aus dem 17. Jahrhundert, am Heidelberger Schloss anlegen. Im Sommerhalbjahr sollte man das romantische Heidelberg mit einem abendlichen geführten Rundgang entdecken (Buchung und Information: www.heidelberg-marketing.de) oder fasziniert die Heidelberger Schlossbeleuchtung mit Feuerwerk und Illumination auf sich einwirken lassen – letzter Termin 2008: 6. September um 22.15 Uhr.

Ein rheinisch-preußischer Soldat zeigt in typischer, unverwechselbarer Art einem englischen Fräulein “sein Coblenz” von 1852 – das Thema einer spannenden Schauspielführung in Koblenz, am Zusammenfluss von Rhein und Mosel (Reservierungen und Informationen im Internet unter www.koblenz-touristik.de). Durch die Kaiserin-Augusta-Anlagen entlang des Rheins, führt der Weg zum klassizistischen Kurfürstlichen Schloss. Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus: Zur Bundesgartenschau 2011 wird das Schloss inmitten des neu gestalteten Schlossgartens in frischem Glanz erstrahlen.

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