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Schlepper-Prozess in Wiener Neustadt: Verhandlung ist beendet

Der Schlepper-Prozess in Wiener Neustadt nähert sich dem Ende.
Der Schlepper-Prozess in Wiener Neustadt nähert sich dem Ende. ©APA
Am Mittwoch wurde im Schlepper-Prozess in Wiener Wiener Neustadt mit der Verlesung des Strafaktes begonnen. In der Causa - angeklagt sind acht Asylwerber wegen des Vorwurfs der gewerbsmäßigen Schlepperei im Rahmen einer kriminellen Organisation -  wird also nicht mehr verhandelt, der Prozess nähert sich seinem Ende.
Tag 38
Tag 39

Am Donnerstag geht es weiter mit der Akten-Verlesung. Am 28. November beginnen die Plädoyers, die Urteile sollen dann am 4. Dezember verkündet werden. Seit März müssen sich die Männer aus Afghanistan, Pakistan und Indien in Wiener Neustadt, darunter einstige Asyl-Aktivisten von der Wiener Votivkirche, vor Gericht dafür verantworten, u.a. illegale eingereisten Landsleuten bei der Weiterfahrt in andere Länder geholfen zu haben.

40. Tag im Schlepper-Prozess

Der 40. Verhandlungstag am Mittwoch wurde also zu rein verfahrenstechnischen Zwecken genützt. Die Richterin ist, wie sie es selbst ausdrückte, “den gesamten Akteninhalt Punkt für Punkt durchgegangen”. Das ist notwendig, um etwaigen Nichtigkeitsbeschwerden seitens der Verteidigung den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Es hat sich dennoch etwas Neues ergeben: Der Sechstangeklagte, ein 19-jähriger Pakistaner, der wegen eines Drogendeliktes in U-Haft gesessen war, erschien am Mittwoch ohne “Begleitung” von Justizwachebeamten. Er ist enthaftet worden, weil sein Drogen-Prozess, den übrigens auch Harbich leitet, vertagt worden war.

Acht Asylwerber in Wiener Neustadt vor Gericht

Seit März müssen sich die Männer aus Afghanistan, Pakistan und Indien in Wiener Neustadt, darunter einstige Asyl-Aktivisten von der Wiener Votivkirche, vor Gericht dafür verantworten, u.a. illegale eingereisten Landsleuten bei der Weiterfahrt in andere Länder geholfen zu haben. Den gesamten Herbst hindurch wurden die Angeklagten mit den unzähligen Telefonüberwachungsprotokollen der Polizei, auf die sich die Anklage stützt, konfrontiert. (APA)

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