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Schlepper-Prozess in Wiener Neustadt: Polizist wurde weiter befragt

Beim Schlepper-Prozess
Beim Schlepper-Prozess ©APA
Die Befragung eines Polizisten der SOKO Schlepperei Süd hat sich im Schlepper-Prozess am Landesgericht Wiener Neustadt über zwei Verhandlungstage gezogen. Der Gruppeninspektor hat dabei vor allem Detailfragen zu den Telefonüberwachungen beantwortet.
Beschuldigter zu spät
Verhandlung zieht sich
Beim Schlepper-Prozess
Prozess geht weiter
Enthaftung steht im Raum
Fünfter Prozess-Tag
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Zweiter Prozess-Tag
Prozessbeginn

Diese bilden die Grundlage für den Prozess gegen acht Asylwerber aus Pakistan, Afghanistan und Inder. Nächster Prozesstermin: 11. Juni.

Das sagte der Polizist aus

Der Polizist erklärte, dass die verschrifteten Inhalte der abgehörten Telefonate “allein vom Dolmetsch” bestimmt werden. Probleme mit Übersetzern habe es nie gegeben, “es gab nie Zweifel an ihrer Qualität”.

Zudem habe die SOKO Schlepperei Süd die eingesetzten Dolmetscher “stichprobenartig” auf ihr Können überprüft, indem man Mitschnitte mehreren Dolmetschern zum Übersetzen gab und dann die Resultate verglich. “Ein Dolmetsch muss ja keine Zeugnisse vorweisen.”

In Abhör-Telefonaten ging es um Geld

Der Gruppeninspektor erklärte, dass in den abgehörten Telefonaten oft von Geld die Sprache gewesen sei. Es seien “Richtwerte vereinbart gewesen”: Für Schleppungen aus Ungarn 120 Euro, für solche nach Italien bzw. Deutschland 150 und 200 Euro.

Der Gruppeninspektor ließ keinen Zweifel daran, dass er die Angeklagten für Mitglieder einer kriminellen Vereinigung halte. Zur Untermauerung seiner Meinung verwies er auf eine Statistik: Demnach seien von Jänner bis Juli 20013 mehr als 700 illegal in Österreich lebend Pakistani aufgegriffen worden, nach der Verhaftung der Angeklagten in einem gleich dauernden Zeitraum dagegen die Zahlen massiv eingebrochen. Es habe nur mehr 280 Aufgriffe gegeben.

Angeklagter verschlief Prozess in Wiener Neustadt

Ein Angeklagter verschlief im wahren Sinn des Wortes die Verhandlung am Freitag. Als ihn das Gericht anrufen ließ, erklärte er Richterin Petra Harbich: “Gestern ist es sehr spät geworden.” Nach einer Prozesspause sollen am 11. Juni Zeugen gehört werden, die Asiaten Mitfahrgelegenheiten in andere EU-Länder geboten haben.

(apa/red)

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