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"Schande für die Politik": Koalition fordert Mölzer-Rücktritt

Andreas Mölzer im Rahmen einer "Klartext"-Diskussion im ORF-RadioKulturhaus in Wien.
Andreas Mölzer im Rahmen einer "Klartext"-Diskussion im ORF-RadioKulturhaus in Wien. ©APA
Andreas Mölzer sei "nicht länger tragbar und eine Schande für die Politik", wie es in einer Aussendung von SP-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos (SPÖ) und VP-Generalsekretär Gernot Blümel heißt. Die Koalition fordert nun FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf, seinen parteifreund zum Rücktritt zu bewegen.
Faymann fordert Rücktritt
Strache steht hinter Mölzer
"Negerkonglomerat"-Sager
Vergleich mit drittem Reich

Darabos und Blümel reagieren damit auf Mölzers Vergleich zwischen EU und “Drittem Reich” sowie auf den vom FP-Europaabgeordneten verwendeten Ausdruck “Negerkonglomerat”. Diese Aussagen seien “unwürdig, inakzeptabel und untragbar”, heißt es in der Aussendung weiter. Mölzer habe mit seinen Verharmlosungen des nationalsozialistischen Terrorregimes, hetzerischen Äußerungen und rassistischen Beschimpfungen “längst alle Grenzen des Erträglichen überschritten”.

Rücktritt Mölzers gefordert

Auch der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch verlangte einmal mehr den Abtritt Mölzers von der Wahlliste der Freiheitlichen für die EU-Wahl. Dessen Aussagen seien untragbar und durch keine Argumente zu rechtfertigen oder abzumildern. Die gleiche Meinung vertritt die Spitzenkandidatin der Grünen Ulrike Lunacek: “Der Spitzenkandidat der FPÖ für die Europawahlen ist schon vor der Wahl rücktrittsreif.”

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