Schaden wehrt sich gegen Vorwürfe zur Salzburger Olympiabewerbung

War die Luftraumüberwachung eine Voraussetzung für die Salzburger Olympiabewerbung oder doch nicht? Zumindest wenn es nach Bürgermeister Heinz Schaden geht, sind diese Unterstellungen Unsinn.

Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) hat am Donnerstag die Aussage des ehemaligen Sport-StaatssekretärsKarl Schweitzer (F/B) zurückgewiesen, wonach der damalige Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) eine finanzielle Unterstützung für Salzburgs Olympia-Bewerbung an die Bedingung geknüpft habe, Schaden müsse für die Abfangjäger vom Typ Eurofighter eintreten. “Das ist frei erfunden und völlig an den Haaren herbeigezogen”, so der Bürgermeister.

Schaden wehrt sich gegen Unterstellungen

Eine Verknüpfung der Bewerbung mit den Eurofightern habe es nie gegeben. “Und ich verwehre mich auch massiv dagegen, das angeblich nicht dementiert zu haben. Der ‘Kurier’ hat in dieser Sache nie mit mir gesprochen.” Schaden betonte, dass er damals nur grundsätzlich zum Thema Neutralität und Landesverteidigung Stellung genommen habe: “Wer A zur Neutralität sagt, muss auch B zur Landesverteidigung sagen, das waren meine Worte. Mit der Olympia-Bewerbung hat das allerdings überhaupt nichts zu tun. Das Gegenteil zu behaupten, ist mehr als kurios.”

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