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Salzburger ÖVP fordert Bewegung in Bildungspolitik

Die Salzburger ÖVP fordert von beiden Regierungsparteien SPÖ und ÖVP Bewegung im Streit um die Bildungspolitik: Beide Parteien müssten raus aus den ideologischen Schützengräben und kompromissbereit an den Verhandlungstisch, meinte am Montag Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer.
“Die Menschen in Österreich haben die Diskussion mehr als satt. Die ÖVP muss die neuen pädagogischen Konzepte der Neuen Mittelschule und deren flächendeckende Einführung als zielführend akzeptieren und die SPÖ den Erhalt der Langform der AHS außer Streit stellen.”

“Das ist das Rezept für eine sinnvolle Lösung, die das Wohl unserer Kinder in den Mittelpunkt stellt. Die Fragen der Verwaltung sollen erst danach und pragmatisch gelöst werden”, forderte der Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreter.

Einen Tag vor der Veröffentlichung der PISA-Studie sei es bereits eine Minute vor Zwölf. Die Bevölkerung erwarte sich endlich eine Lösung im Streit um die Bildungspolitik – “und dazu müssen sich beide Regierungsparteien bewegen. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass alles so bleibt, wie es ist. Das sogenannte Salzburger Modell muss die Grundlage für Verhandlungen sein”, so Gemeindebund-Präsident und Bürgermeister Helmut Mödlhammer, der das Bildungspapier der ÖVP-Salzburg voll unterstützt. Dieses sieht die Neue Mittelschule flächendeckend in Österreich vor.

“Es muss eine Lösung her – und zwar eine pädagogisch sinnvolle und vor allem finanzierbare.” Es mache keinen Sinn, sich in ideologischen Positionen einzuzementieren oder unrealisierbare oder unfinanzierbare Luftschlösser zu bauen. Der Appell der ÖVP Salzburg ergehe ausdrücklich an beide Regierungsparteien, sagte LAbg. Josef Sampl. “Die Menschen erwarten sich Bewegung.” Das Zeitfenster sei einmalig: In den nächsten Jahren stünde immerhin eine Pensionierungswelle der Lehrer an. Gut ein Drittel der Lehrerinnen und Lehrer gingen in den nächsten Jahren in Pension.

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