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Salzburg-Wahl: Die Spitzenkandidaten haben gewählt

Die Spitzenkandidaten bei der Salzburg-Wahl haben ihre Stimme abgegeben
Die Spitzenkandidaten bei der Salzburg-Wahl haben ihre Stimme abgegeben ©APA
Die Spitzenkandidaten zur Landtagswahl in Salzburg haben am Sonntagmorgen bereits ihre Stimmen abgegeben. 
Haslauer gibt Stimme ab
Steidl gibt Stimme ab
Rössler gibt Stimme ab
Svazek gibt ihre Stimme ab
Sepp Schellhorn wählt
Mayr bei der Stimmabgabe
Wann kommen Ergebnisse?
Portraits der Kandidaten

Mit “leicht gespannter Erwartungshaltung” ist der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) am Sonntag zur Stimmabgabe geschritten. Als sein offizielles Wahlziel nannte der ÖVP-Chef einmal mehr 33 Prozent der Stimmen. “Wenn es mehr ist, sind wir nicht böse, ganz im Gegenteil”, sagte Haslauer.

Landtagswahl in Salzburg: Haslauer hofft auf “herrlichen Tag”

Einen Vierer vor dem Resultat bezeichnete er als “fast nicht möglich”. Der Landeshauptmann verwies bei der Stimmabgabe in einer Volksschule in Salzburg-Morzg auf das strahlend schöne Wetter. Es sei ein “herrlicher Tag” und er hoffe, dass der Tag bis zum Abend herrlich bleibe. Begleitet wurde Haslauer von seiner Gattin Christina.

Die ersten Ergebnisse will sich der Landeshauptmann um 16.00 Uhr in seinem Büro ansehen, danach geht es zu den Interviews in die Wahlzentrale im ORF-Landesstudio. Gewählt hat Haslauer übrigens im Wahllokal 13-13. Für den Landeshauptmann kein Problem, ist er doch nicht abergläubisch: “Die 13 ist eine Zahl wie jede andere auch.”

Grüne Spitzenkandidatin Rössler radelte zum Wahllokal

Pünktlich zur angekündigten Zeit um 10.00 Uhr radelte die Spitzenkandidatin der SalzburgerGrünen LHStv. Astrid Rössler zur Stimmabgabe ins Pfarrzentrum St.Vitalis am Stadtrand Salzburgs. Ohne sich den wartenden Medienvertretern zuzuwenden, huschte sie ins Wahllokal, nachdem sie ihr grünes Rad abgestellt hatte.

Wortkarg gab sie sich auch, als sie wenige Minuten später wieder herauskam. Es sei ein unglaublich schöner Frühlingstag, “und den werde ich jetzt zumindest bis Mittag genießen”, sagte sie. Für den Wahlausgang habe sie ein gutes Gefühl. Andere Fragen zur heutigen Landtagswahl beantwortete sie nicht und vertröstete auf 16.00 Uhr, also den Zeitpunkt des Wahlschlusses.

 SPÖ-Kandidat Steidl: “Bin weder nervös noch aufgeregt”

SPÖ-Spitzenkandidat Walter Steidl hat am Sonntag um 10.00 Uhr seine Stimme im städtischen Bauhof in Salzburg-Liefering abgegeben. Er kam bei strahlendem Sonnenschein in Begleitung seiner Frau Brigitte und seinem Sohn Oliver Hand in Hand ins Wahllokal. Steidl zeigte sich optimistisch, was den Ausgang der Wahl betrifft.

“Ich habe gut geschlafen. Ich bin weder nervös noch aufgeregt. Wir haben in den letzten fünf Jahren gute Arbeit geleistet und vieles richtig gemacht. Ich habe keine Angst vor der Zeugnisverteilung”, sagte Steidl. Heute steht noch eine gemeinsames Mittagessen mit der Familie am Programm. Um 16.00 Uhr wird Steidl ins Wahlzentrum im ORF Landesstudio gehen.

FPÖ-Frontfrau Marlene Svazek gab Stimme ab

Gegen 11.00 Uhr hat die freiheitliche Spitzenkandidatin und FPÖ-Generalsekretärin, Marlene Svazek, gut gelaunt ihre Stimme in der Volksschule ihrer Heimatgemeinde Großgmain abgegeben.”Ich bin ein bisschen nervös”, räumte sie ein. Sie habe aber kein schlechtes Gefühl.

“Ich bin froh, dass der Wahlkampf zu Ende ist”, sagte Svazek. Die Landesobfrau kam mit ihrer Schwester und deren Familie ins Wahllokal. “Am Nachmittag werde ich ein wenig die Sonne genießen.” Nachdem sie ihre Stimme abgegeben hatte, nahm sie sich noch Zeit für einige kurze Gespräche mit Wählern.

NEOS-Kandidat Schellhorn: “Habe die richtige Partei gewählt”

Als erster der sieben landesweit antretenden Spitzenkandidaten bei der SalzburgerLandtagswahl am Sonntag hat Sepp Schellhorn von den NEOS um 8.00 Uhr seine Stimme in seiner Heimatgemeinde Goldegg im Pongau abgegeben. Er war ohne Begleitung ins Wahllokal im Festsaal “Einklang” gekommen und wirkte etwas eilig. Schellhorn wird vormittags zum “Auspowern” noch eine Radtour unternehmen, wie er zur APA sagte. Zu Mittag geht es dann zu einem Familienessen.

Er habe “die richtige Partei” gewählt, erklärte Schellhorn schmunzelnd. Sein Gefühl bei der Stimmabgabe sei ganz normal wie bei jedem anderen Wahlgang gewesen. Die letzten zwei Tage sei allerdings die Spannung gestiegen, jetzt heiße es einmal abwarten. “Am Abend werden wir sehen, ob wir einen richtigen Wahlkampf gemacht haben oder nicht.”

Schellhorn wies die Fotografen noch daraufhin, nicht im Wahllokal zu fotografieren, damit alles rechtens abläuft. Zum Zeitpunkt seiner Stimmabgabe war noch kein großer Wählerandrang zu verzeichnen. Die NEOS kandidieren zum ersten Mal bei einer Landtagswahl in Salzburg. Wahlziel ist der Einzug in den Landtag.

SBG-Kandidat Hans Mayr gut gelaunt

Um eine halbe Stunde später als angekündigt, aber gut gelaunt hat Spitzenkandidat Hans Mayr von der “Salzburger Bürgergemeinschaft” (SBG) am Sonntagvormittag in der Volksschule Goldegg seine Stimme abgegeben. Er kam in Begleitung seiner Gattin “Maresi” und Tochter Lara, alle drei waren volkstümlich in Tracht gekleidet. Der im Jänner wegen einer Parteispendenaffäre zurückgetretene Landesrat, der 2013 mit einem Team-Stronach-Ticket Mitglied der Landesregierung wurde, gab sich zuversichtlich.

Er sei sehr zufrieden und freue sich über den schönen Tag, sagte er vor Journalisten. Die Mittagsstunden wird er noch mit seiner Familie verbringen, ehe es am Nachmittag ins Wahl-Medienzentrum geht. Mayr hofft auf einen Einzug in den Landtag, auch wenn Meinungsforscher das Gegenteil prognostizierten.

FPS-Kandidat Karl Schnell:  “So locker war ich noch nie in meinem Leben”

FPS-Spitzenkandidat Karl Schnell hat sich nach seiner Stimmabgabe am Sonntagvormittag in der Volksschule Wiesern in Saalbach-Hinterglemm (Pinzgau) im APA-Gespräch mehr als optimistisch gezeigt, den Einzug in den Landtag zu schaffen. “Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass wir reinkommen werden. So locker war ich noch nie in meinem Leben. Das wird heute eine absolut positive Überraschung werden”, sagte Schnell in Hinblick auf den Ausgang der heutigen Wahl. Er könne sich nicht vorstellen, dass die vielen Menschen, die gesagt haben, sie werden ihn wählen, ihn anlügen würden, verwies der Spitzenkandidat auf die schlechten Umfragewerte.

Der praktische Arzt wählte in Begleitung seiner Frau Christine und weiterer Familienmitglieder. Er werde noch seine Mutter versorgen und um 13.30 Uhr in die Stadt Salzburg fahren, sagte er.

>> Zur Berichterstattung der Salzburg-Wahl 2018

(APA/Red.)

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