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Saliera-Diebe keine „laienhaften Einbrecher“

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"Der Einbruch in das Kunsthistorische Museum war keineswegs für jeden laienhaften Einbrecher zu bewerkstelligen, wie jetzt verschiedentlich zu hören ist."

KHM-Direktor Wilfried Seipel betonte gegenüber der APA, dass aus seiner Sicht die Sicherheitsvorkehrungen in seinem Museum, in dem am 11. Mai 2003 Cellinis „Saliera“ gestohlen wurde, keineswegs mangelhaft waren.

„Der Einbruch ist von der Kriminalpolizei auf meinen Wunsch nachgespielt worden. Zwei WEGA-Leute haben versucht, auf demselben Weg hereinzukommen wie die Einbrecher und sind daran nach zwei Stunden gescheitert.“ Die Außenfenster seien von den Tätern nicht einfach eingeschlagen, sondern samt den Rahmen herausgedrückt worden. Auch einen zweiten Eindringungsschutz habe es gegeben. Wie die Täter diesen überwunden hätten, wisse man nicht. Die „Saliera“-Vitrine habe nicht aus Fensterglas, sondern aus Sicherheitsglas mit zusätzlicher Folie bestanden. Ein rechtzeitiges Einschalten des Lichtes hätte laut Seipel eine gute Möglichkeit geschaffen, der Täter habhaft zu werden.

Auch den Eindruck, es habe im Kunsthistorischen Museum permanent Fehlalarme gegeben, möchte der Direktor entkräften: „Wir hatten im letzten Monat vor dem Einbruch insgesamt sieben Nachtalarme, also solche in der Zeit zwischen Mitternacht und sechs Uhr früh.“ Das bewege sich „alles in normalen Dimensionen. Diese Anlagen sind sehr sensibel. In Wien rückt die Polizei 30 Mal am Tag zu Fehlalarmen aus. Und auch wir haben im Jahr an die 80 Polizeieinsätze.“

Das Gerüst, über das die Täter eingestiegen waren, „wurde von der Burghauptmannschaft ohne Rücksprache mit dem Museum errichtet.“ Eine Außenüberwachung mit Video sei verworfen worden, weil „dort mit Sandstrahlgebläse gearbeitet wurde. Die Videokameras hätte man nach einer halben Stunde weghauen können.“

Redaktion: Michael Grim

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