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Rumsfeld sagt Afghanistan Finanzhilfe zu

US-Verteidigungsminister Rumsfeld hat dem afghanischen Übergangsregierungschef Karsai bei seinem Besuch in Kabul US-Finanzhilfe beim Aufbau einer Armee zugesagt.

Nach Angaben des Fernsehsenders CNN sagte Rumsfeld nach dem Treffen, die USA würden zusammen mit anderen Staaten in einen internationalen Fonds zum Aufbau einer afghanischen Armee einzahlen und bei der Ausbildung der Soldaten helfen.

Rumsfeld betonte in diesem Zusammenhang, dass der Aufbau einer nationalen Armee keine einfache Aufgabe sei. Bei seinem zweiten Besuch nach Beginn des von den USA geführten Kampfs gegen den Terrorismus betonte der Verteidigungsminister, er sei froh, im „freien Afghanistan“ zu sein. Afghanistan sei der erste Schauplatz eines Krieges gegen den Terrorismus, aber es werde nicht der letzte sein. Rumsfeld hatte auch auf dem Luftwaffenstützpunkt Bagram bei Kabul die etwa 6000 Soldaten der USA und ihrer Alliierten in der Anti -Terror-Koalition besucht.

Rumsfeld war aus Kirgisien gekommen, wo er am Freitag US-Truppen besucht und mit der Regierung über die militärische Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus gesprochen hatte. Nach seinen Gesprächen in Kabul will Rumsfeld nach Moskau weiterreisen, um dort noch offene Punkte des neuen angestrebten Rüstungsvertrages zu erörtern. Für Montag war der Rückflug Rumsfelds nach Washington geplant.

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