Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Rückkehr als Wiener Parteichef angeboten: Strache bringt Comeback ins Spiel

Strache bietet sich als FPÖ-Chef in Wien an.
Strache bietet sich als FPÖ-Chef in Wien an. ©APA/HERBERT NEUBAUER
In einem Facebook-Posting hat Ex-FPÖ-Chef Strache ein politisches Comeback ins Spiel gebracht. Er will sich einer Basisabstimmung der Wiener Landespartei stellen.

Nachdem Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Samstag einen Überraschungsauftritt bei einer Raucher-Demo vor dem Bundeskanzleramt am Ballhausplatz absolviert hat, bringt er nun in einem Facebook-Posting ein politisches Comeback ins Spiel. In einem Kommentar auf der "Heute"-Facebook-Seite bot er an, sich einer Basisabstimmung der WienerLandespartei zu stellen.

Strache: "Ich biete der FPÖ die Aufhebung meiner Suspendierung an"

"Ich biete der FPÖ die Aufhebung meiner Suspendierung (diese war eine nicht freiheitliche Vorverurteilung) und Rückkehr als Wiener Parteichef an", postete Strache in einem Kommentar auf der "Heute"-Facebook-Seite. "Machen wir eine demokratische Basis-Abstimmung wer die FPÖ in die Zukunft und Wiener Wahl 2020 führen soll!"

Bei der freiheitlichen Parteispitze dürfte diese Ambition freilich keineswegs auf Gegenliebe stoßen. Erst vor kurzem hatte FPÖ-Bundesparteichef Norbert Hofer in einem APA-Interview eine politische Rückkehr des über das Ibiza-Video gestolperten Ex-Parteichefs ausgeschlossen - selbst wenn dieser juristisch freigesprochen wird. Strache habe "eine tolle Karriere gehabt bis hin zum Vizekanzler", aber: "Irgendwann ist halt auch ein Weg zu Ende, und der ist zu Ende", erklärte Hofer.

Wiener FPÖ kann Strache-Aussagen zu Comeback "nicht nachvollziehen"

Die Wiener FPÖ kann die Aussagen ihres ehemaligen Obmanns Heinz-Christian Strache, der via Facebook-Posting ein mögliches Comeback in den Raum stellte, "nicht nachvollziehen", wie Landesparteisekretär Michael Stumpf am Sonntag der APA sagte. "Ein suspendiertes Mitglied kann sich allein statuarisch nicht am Landesparteitag als Kandidat für die Obmannschaft aufstellen."

Strache bot in einem Online-Kommentar an, sich einer Basisabstimmung der Wiener Landespartei stellen zu wollen. "Ich biete der FPÖ die Aufhebung meiner Suspendierung (diese war eine nicht freiheitliche Vorverurteilung) und Rückkehr als Wiener Parteichef an", schrieb er dort.

Stumpf findet das Ansinnen des über das Ibiza-Video gestolperten Ex-Parteichefs "interessant": "Denn seine (Straches, Anm.) Erklärungen aus den vergangenen Monaten, nämlich dass er sich aus der Politik vollständig zurückzieht, haben wir zur Kenntnis genommen und nie bezweifelt."

Der Landesparteisekretär kündigte an, dass die Partei weiterhin ihrer Linie in der Causa treu bleiben wird: "Wir müssen abwarten, was die Ermittlungen ergeben." Dann werde die Situation bewertet: "Eine Aufhebung der Suspendierung Straches käme nur infrage, wenn an den Vorwürfen nichts dran ist."

Hafenecker rät Ex-FPÖ-Chef zu "Selbstreflexion"

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker kann der Idee Heinz-Christian Straches für ein politisches Comeback als Wiener Parteichef wenig abgewinnen: "Strache ist aus vielen Ämtern freiwillig zurückgetreten, und jetzt setzte er so ein Posting ab. Ich würde ihm raten, in Selbstreflexion einzutauchen."

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Rückkehr als Wiener Parteichef angeboten: Strache bringt Comeback ins Spiel
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen