Rückkehr auf die Schanze

Kaum eine Woche nach seinem schweren Sturz in Kuusamo denkt Thomas Morgenstern bereits an ein Comeback auf der Sprungschanze. Aber ÖSV-Sportdirektor Toni Innauer will nichts überstürzen.

Der 17-jährige Kärntner wurde nach seiner Rückkehr in der Privatklinik Althofen behandelt. Ein faustgroßer Bluterguss in der Leistengegend war das größte Problem, die Prellungen am ganzen Körper schmerzen, doch die Therapie bringt Linderung. Morgenstern wollte ursprünglich schon am übernächsten Wochenende in Titisee-Neustadt (13./14.12) wieder im Weltcup springen, aber ÖSV-Sportdirektor Toni Innauer will nichts überstürzen.

Man müsse abwarten, bis Morgenstern wieder völlig fit sei. “Er muss in so einem Zustand auf die Schanze kommen, dass er sich wohl fühlt”, erklärte Innauer. Daher könne man vorerst keinen exakten Zeitpunkt für eine Rückkehr nennen. Denkbar ist, dass der zweifache Junioren-Weltmeister gegen Ende kommender Woche nach Lillehammer fliegt und dort mit dem Kontinentalcup-Team übt oder ein Training in St. Moritz absolviert. Wenn alles planmäßig läuft, würde sich Engelberg (20./21.12.) für ein Weltcup-Comeback anbieten.

Den Platz von Morgenstern im ÖSV-Team für Trondheim nimmt Reinhard Schwarzenberger ein. Nach den ersten zwei Weltcup-Stationen und dem Auftakt im Kontinentalcup wird Innauer gemeinsam mit den Trainern entscheiden, ob es zu Veränderungen im Weltcup-Team kommt. In Trondheim musste am Donnerstag das freie Training übrigens wegen Tauwetters abgesagt werden.

  • VIENNA.AT
  • Sport VOL.AT
  • Rückkehr auf die Schanze
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.